Thalham bekommt auf Probe eine Fahrbahnverengung

An der östlichen Einfahrt nach Thalham von der Staatsstraße kommend wird die Fahrbahnverengung probeweise vorerst einmal aufgestellt.
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An der östlichen Einfahrt nach Thalham von der Staatsstraße kommend wird die Fahrbahnverengung probeweise vorerst einmal aufgestellt.

In den vergangenen Jahren hat sich der Gemeinderat Eiselfing immer wieder mit Beschwerden von Bürgern aus Thalham beschäftigen, die eine viel zu hohe Geschwindigkeit von durchfahrenden Fahrzeugen meldeten. Was tun?

Von Andreas Burlefinger

Eiselfing – „Bei einer Umfrage bei den Straßenanwohnern waren die Rückmeldungen aber eher durchwachsen“, informierte Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne) nun den Gemeinderat. Selbst der aus Thalham kommende Gemeinderat Josef Hintermeier (CSU) meinte: „Thalham ist nicht so von Rasern belastet!“.

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Für den Bürgermeister war klar, dass es vorerst nur eine mobile Lösung geben soll. „Die Nachbargemeinde Schonstett hat damit positive Erfahrungen gemacht und die Kosten halten sich mit etwa 600 Euro in Grenzen“, sagte Reinthaler. „Zudem“, so fügte er noch ergänzend an, „ergaben die Messungen mit der Geschwindigkeitsmessanlage der Gemeinde ein eher unauffälliges Ergebnis“.

Michael Maier (CSU) schlug vor, die Fahrbahnverengungen nur aus Richtung der Staatsstraße nach Prien kommend in Bergab-Richtung aufzustellen. „Wenn wir das anders herum machen, sind die Lärmbelästigungen, besonders bei durchfahrenden Lastkraftwagen, die hier dann auch noch einen anderen Gang einlegen müssen, stark erhöht“.

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Josef Hintermeier (CSU) erinnerte daran, dass bei ihm auf dem Betriebsgelände noch die alten mobilen Teile „von früher“ eingelagert seien. „Die müssen wir nur etwas herrichten und die Mitarbeiter des Bauhofes könnten sie dann aufstellen“.

Diese Anregung nahm der Bürgermeister in seinen Beschlussvorschlag mit auf, der eine probeweise Aufstellung einer Fahrbahnverengung in Richtung Kerschdorf vorsieht. „Bevor wir da was machen, ist vorher noch unbedingt die Absicherung des Vorgehens mit der Polizeiinspektion in Wasserburg erforderlich“, stellte Josef Hintermeier (CSU) dazu fest. Diese Vorgehensweise versprach Reinthaler.

Bei der Abstimmung gab es dann fünf Gegenstimmen. Die Mehrheit des Gemeinderates war für den Vorschlag des Bürgermeisters.

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