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Amoklauf an Grundschule in Texas: 14 Kinder und ein Lehrer tot

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Ein Leben soll sozialem und ehrenamtlichem Einsatz

Tatkräftig und engagiert: Walter Folger aus Gars feiert den 80. Geburtstag

Der Jubilar Walter Folger vor einem Bild, das den Brandstätter Hof zeigt.
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Der Jubilar Walter Folger vor einem Bild, das den Brandstätter Hof zeigt.
  • VonBruno Münch
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Der Garser Jubilar Walter Folger blickt auf ein Leben mit viel sozialem und ehrenamtlichem Einsatz zurück.

Gars – Im Kreis von drei Töchtern, zwei Söhnen, zwölf Enkelkindern und zwei Urenkeln konnte der vielfältig engagierte und verdiente Garser Bürger Walter Folger vom Hof Brandstätt seinen 80. Geburtstag feiern. Glückwünsche und ein Geschenk überbrachte auch Bürgermeister Robert Otter. Walter Folger war selbst lange Zeit zweiter Bürgermeister gewesen – nämlich zu der Zeit, als Georg Otter, der Vater von Robert Otter, das Amt des ersten Bürgermeisters innehatte.

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Walter Folgers Elternhaus, zugleich landwirtschaftlicher Betrieb und Dorfschmiede, stand in Reibersdorf bei Schwindegg. Sein Vater Josef war Schmiedemeister, seine Mutter Barbara Hausfrau. Sie hatten sieben Kinder, drei starben sehr früh.

Lehre zum Schmied und Landwirt

Walter wuchs mit zwei jüngeren Brüdern und einer älteren Schwester auf. Beim Vater absolvierte er eine Lehre zum Schmied und lernte bei ihm auch ein Jahr Landwirtschaft. Nach zwei weiteren Jahren Winterschule in Mühldorf schloss er auch diese Lehre erfolgreich ab.

Aktiv und bald in leitender Funktion in der katholischen Landjugend lernte Walter seine Frau Waltraud kennen. „Das war Liebe auf den ersten Blick“, sagt er heute. Im Jahr 1967 heirateten die beiden und nahmen Abschied von Schwindegg, denn es war notwendig geworden, den Hof Brandstätt in Gars, den bis dahin ein Verwandter bewirtschaftet hatte, weiterzuführen. Die beiden zogen fünf Kinder groß und führten den Hof zu wirtschaftlichem Erfolg.

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Folger, der schon als Schüler Freude daran gefunden hatte, sich ehrenamtlich zu engagieren, setzte sein Engagement in Gars bei derFeuerwehr und im Schützenverein Höfen fort. Bald war er auch in öffentliche Funktionen eingebunden:

Von 1968 an war er im Vorstand des Maschinenrings, ab 1972 trug er 25 Jahre lang als Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbands Gars (BBV) und als Landkreisvertreter im Jagdbeirat zur Bewältigung vieler Aufgaben bei. Zehn Jahre lang handelte er auch als Vertreter der Milcherzeugergenossenschaft (MEG) mit Molkereien Milchpreise aus.

Besonders gerne erinnert sich der Jubilar heute an seine Tätigkeit als Schöffe am Landwirtschaftsgericht Traunstein. „Es war einer meiner interessantesten Posten“, bekennt er und berichtet von schneller Einarbeitung in interessante Fälle, unter anderem Pacht- und Erbstreitigkeiten, bei denen er viel gelernt habe. Nach anfänglichen Konflikten sei in zwanzig Jahren Zusammenarbeit mit einem weiteren Schöffen und dem Berufsrichter viel Vertrauen gewachsen.

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Von 1984 bis 2002 trug Walter Folger als Gemeinderat viele wichtige Entscheidungen mit, unter anderem bei der neuen Wasserversorgung und Kanalisation, die Marktplatzsanierung, die Dorferneuerung in Mittergars und den Umbau des Zehentstadels in Au. Schließlich wurde er 1990 zum zweiten Bürgermeister gewählt, in das Amt, in dem er öfter den Bürgermeister vertrat und das er bis 2002 vertrat.

Als Mitglied der Kirchenverwaltung engagierte sich Walter Folger ehrenamtlich auch im Bereich der Pfarrgemeinde. Vertrauensvoll arbeitete er mit dem damaligen Pfarrer, Pater Josef Stemmer, zusammen. Schließlich musste nach dem Brand des alten Pfarrheims in enger Absprache mit der Erzdiözese München und Freising das heutige Pfarrheim geplant und gebaut werden.

Goldene Hochzeit mit seiner Frau Waltraud

Mit seiner Familie war er aktives Mitglied des deutsch-französischen Partnerschaftsvereins Gars – Azay-le-Ferron und besuchte mehrmals die französische Partnergemeinde. Im Jahr 2017 konnten Walter und Ehefrau Walli noch Goldene Hochzeit feiern, im vergangenen Jahr mussten er und die Großfamilie den schmerzlichen Verlust der Mutter verkraften.

Walter Folger hat für seine Tätigkeiten in Gemeinde und Region zahlreiche Auszeichnungen erhalten: Im Jahr 1987 verlieh ihm der Bayerische Bauernverband die Silberne Ähre, zehn Jahre später die Silberne Ehrennadel.

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Im gleichen Jahr überreichte ihm die damalige Staatssekretärin Barbara Stamm die Staatsmedaille des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten und im Jahr 2003 wurde er mit der Bürgermedaille der Marktgemeinde Gars geehrt.

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