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Kinder treffen auf Wissenschaft

Tag der kleinen Forscher in Pfaffing

Leiterin Gabi Vogl (links) und die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig. günster
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Leiterin Gabi Vogl (links) und die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig. günster
  • VonKarlheinz Günster
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„Kleine Forscher“ im Kindergarten – was kann das schon sein? Ziemlich viel, wenn man genauer hinschaut.

Pfaffing – Seit 2015 beteiligt sich der katholische Kindergarten in Pfaffing an diesem Projekt der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Weil die Bundesregierung das ebenfalls unterstützt, schaute jetzt die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig vorbei.

Kriterien alle zwei Jahre überprüft

Alle zwei Jahre sind die Kriterien für diese Auszeichnung zu überprüfen, das geschah in Pfaffing erfolgreich und zudem gibt es einen „Tag der kleinen Forscher“, den die Abgeordnete zum Anlass fürs Vorbeischauen nahm. Die Kinder, die Leiterin Gabi Vogl und die Mitarbeiterinnen begrüßten sie mit einem Lied. Die Politikerin sang und redete mit den Kindern.

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Aufgebaut waren im Garten mehrere Stationen, bei denen unterschiedliche Zusammenhänge dargestellt wurden. Das geschah in der Art, dass es die Kinder selbst ausprobierten. Was könnte man mit einem Strohhalm alles wegpusten oder ansaugen? Ein Blatt oder auch etwas Schwereres? Die Kinder waren sehr aufmerksam dabei, wogen ab, ob mehr Anstrengen zum Ziel führt oder nicht? Was schwimmt auf dem Wasser, was geht unter? Vorher gaben die kleinen Forscher jeweils Tipps ab und überprüften hinterher zufrieden oder auch mal überrascht das Ergebnis.

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Auf großes Interesse stieß die Rakete. Faszinierend war die Energie, die in Backpulver und Essig steckt, etwa wenn es zuerst im Röhrchen direkt vor der eigenen Nase brodelt und sich darin etwas rührt. Respektvoll hielten die Kinder Abstand, als eine Erzieherin beide Substanzen miteinander reagieren ließ und ein kleines Plastikhütchen in die Luft abhob. Glück haben in diesem Kindergarten kleine Bäumchen, die beim gemeinsamen Spielen im Wald gefunden wurden. Wenn sie dort keinen Platz zum Wachsen haben, dürfen die Kinder sie mitnehmen, ihre Art bestimmen, mit Erde in einen Topf setzen, pflegen und schauen ob und wie sie wachsen.

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All das geschieht mit Unterstützung der Erzieherinnen, die bei jeder weiteren Frage der Kinder, und sei sie auch noch so banal, Antwort geben und die weitere Neugier wecken möchten.

Bei diesem Projekt, erklärte die Abgeordnete Daniela Ludwig, gehe es darum, einfache Zusammenhänge im Bereich der Mathematik, der Informatik, der Naturwissenschaften und Technik herzustellen. Die Hälfte der bundesdeutschen Kindergärten sei schon dabei und nutze dieses Programm. Mädchen und Buben sollen damit nachhaltige Fähigkeiten erlangen, dafür gebe der Bund Geld aus, denn das sei „wichtig“, erklärte sie den Kindern, sie sollten „in Zusammenhängen“ denken lernen.

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Was muss der Kindergarten dafür tun? Leiterin Gabi Vogl ist für ihre Einrichtung mit 81 Kindern erfreut über diese Initiative. Dazu sei regelmäßig eine Fortbildung für die Mitarbeiter Pflicht, alle zwei Jahre werde man neu zertifiziert. Dabei gehe es um simpelste Fragen der Kinder; bügle man die als Erwachsener ab, „fragen die Kinder nicht mehr“, bedauert sie, und außerdem: „erzählen bringt nichts, die müssen das selber erfahren“.

Die Reaktion, die beim Mischen dieser zweier Stoffe miteinander entsteht, ist für diese kleinen Forscher hochinteressant.

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