Tafel Wasserburg: „Wir haben keine Engpässe“

Wasserburg – „Wir haben keine Engpässe“, freut sich die Leiterin der Wasserburger Tafel, Renate Steinbichler.

Die Hamsterkäufe verursachen in Wasserburg nach wie vor keine Probleme bei der Warenauslieferung – anders als in vielen Kommunen.

„Das ist das Tolle an Wasserburg: Unsere Spender sind immer für uns da – Gott sein Dank“, freut sich Steinbichler. Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte, Firmen wie Bauer und Meggle, sogar Bioläden und die Stiftung Attl seien weiterhin treue Lieferanten. Deshalb konnte der normale Betrieb der Tafel aufrecht erhalten werden – allerdings mit reduziertem Personal und unter Wahrung vieler Schutzmaßnahmen.

Die Mitarbeiter, die in sich nicht begegnenden Schichten in Kleinteams arbeiten, packen außerdem etwa 80 bis 90 Kisten mit einer Standardauswahl an Lebensmitteln für Familien unterschiedlicher Größen. Dass eine individuelle Auswahl nicht mehr möglich ist, stößt bei den Kunden auf großes Verständnis, betont Steinbichler. „Keiner meckert, jeder weiß, das ist jetzt halt so. Viele unsere Kunden sind sehr dankbar dafür, dass wir die Grundversorgung aufrecht erhalten können.“

Es gibt sogar viele Anfragen von Bürgern, die der Tafel gerne aktiv helfen wollen beim Verteilen und Ausgeben. Neue Ehrenamtliche werden jedoch aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen durch die Kontaktverbote und Schutzmaßnahmen derzeit nicht aufgenommen. Heike Duczek

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