Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Suche nach Alternativen

Geothermie trifft Windkraft - auch zwischen Windrädern und Schnaitseer Fernsehturm stellten die Vibrationsfahrzeuge ihre Untersuchungen an.
+
Geothermie trifft Windkraft - auch zwischen Windrädern und Schnaitseer Fernsehturm stellten die Vibrationsfahrzeuge ihre Untersuchungen an.

Ende nächster Woche sollen die Seismikmessungen zwischen Gars und Schnaitsee abgeschlossen sein. Seit Mitte Februar sind die Spezialisten mit ihren Messfahrzeugen unterwegs auf der Suche nach Heißwasservorkommen. Ein Ergebnis wird in vier Wochen erwartet.

Schnaitsee/Gars - Mit der Atomkatastrophe in Japan im Hintergrund bekommen die derzeitigen seismischen 3D-Messungen in Schnaitsee und Umgebung noch einmal einen besonderen Stellenwert. Die Messungen unter der Aufsicht des südbayerischen Bergamtes werden in einem rund 100 Quadratkilometer großen Aufsuchungsfeld durchgeführt. Die Untersuchungen finden derzeit im Schnaitseer Gemeindegebiet statt und treffen dadurch auf weitere Komponenten der regenerativen Energiegewinnung, den zahlreichen Ffotovoltaikanlagen auf den Dächern ist Schnaitsee, den Biogasanlagen und Windkraftanlagen.

Bürgermeister Vitus Pichler setzt große Hoffnung in die Geothermie: "Hier wird für eine umweltverträgliche Energie gesorgt. Außerdem können wohnortnahe Arbeitsplätze geschaffen und die Wärmeversorgung erheblich verbessert werden. Gerade mit dem Hintergrund der atomaren Katastrophe in Japan, dürfen wir bei der Suche nach alternativen Energiequellen nicht müde werden."

Im besten Falle könnte ein Geothermiekraftwerk im Jahr 2014 in Betrieb gehen, es könnte etwa 3500 Haushalte mit Energie versorgen. Ob die Heißwasservorkommen für die Strom- und Wärmegewinnung reichen, wird in etwa vier Wochen bekannt sein, wenn die Daten ausgewertet sind. Geophysiker Dr.Andreas Schuck ist zumindest was die Qualiät der Bilder anbelangt, sehr hoffnungsvoll, denn die Überdeckungen der Signale aus dem Boden aufgrund der Impulse sind sehr hoch, "das lässt auf hochwertige Bilder hoffen".

Fotos und Video auf

www.rosenheim24.de/tipps. ju/vo

Kommentare