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Neue Photvoltaikanlage

Strom im Edlinger Kinderhaus wird ökologisch

Zunächst bekommt nur der Anbau des Kinderhauses eine Photovoltaikanlage, gegen einen weiteren Ausbau in ein, zwei Jahren spreche jedoch nichts, meinte Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU):
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Zunächst bekommt nur der Anbau des Kinderhauses eine Photovoltaikanlage, gegen einen weiteren Ausbau in ein, zwei Jahren spreche jedoch nichts, meinte Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU):
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Das Edlinger Kinderhaus Schatztruhe soll zukünftig mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Die Gemeinde wünscht, dass eine Photovoltaikanlage den Großteil des Stromverbrauchs regelt. Nur über das Wo und Wie waren sich nicht alle im Gemeinderat einig.

Edling – Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU) stellte die drei Vorschläge des Solartechnik-Unternehmens für die Dachfläche des neuen Anbaus des Kinderhauses vor. Er selbst, so Schnetzer, tendiere zur kleinsten Variante mit 71 Modulen, einem Batteriespeicher von zwölf Kilowattstunden und einem Kostenfaktor von etwa 42.000 Euro. Diese Variante hätte die besten Werte im Bereich Eigenverbrauch, erklärte Schnetzer, zudem müsste die Gemeinde ab einem Batteriespeicher von 30 Kilowattstunden die EEG-Umlage (kurz für Erneuerbares-Energien-Gesetz) bezahlen.

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„Als Kommune sollten wir öffentliche Flächen nutzen“

Diese Argumentation sah Florian Prietz (UBG) ein, dennoch meinte er: „Ich fände es sinnvoll, hier die Süddachfläche mitzubenutzen. Als Kommune sollten wir öffentliche Fläche nutzen, um Strom zu produzieren.“

Auch dritte Bürgermeisterin Nicole Bauer-Schäfer (ÜWG) fragte sich, warum nur die Süd-Ost-Flächen des Anbaus einbezogen werden und nicht die Südflächen.

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Schnetzer erklärte, dass dies die Entscheidung des Baubüros gewesen sei. „Aber wir können hier immer wieder ausbauen“ Zunächst wolle er jedoch vorsichtig sein, da die Gemeinde noch keine Erfahrung mit Speicherbatterien habe. „Es spricht nichts dagegen in ein, zwei Jahren eine Verbrauchsanalyse zu machen und ein Dach dazuzunehmen.“

Erneuerbare Energien im Umbruch

Zudem befinde sich das ganze Thema erneuerbare Energien im Wandel. „Vielleicht gibt es in fünf Jahren was ganz anderes“, dazu gehöre auch die politische Situation, die sich in jedem Moment ändern könne. Zu diesem Zeitpunkt gehe es ihm deshalb um eine Grundsatzentscheidung für eine Photovoltaikanlage. „Es wäre fatal, wenn wir das jetzt nicht machen.“ Diese Meinung teilte auch Jürgen Hansen (UBG). „Das Problem bei den Speichern ist, dass sich da im Moment so viel verändert.“ Sollte die Gemeinde in diesem Bereich viel investieren, sehe er die Gefahr, dass die Batterien bereits in ein paar Jahren wieder entsorgt werden müssten. „Und das ist ja auch nicht nachhaltig.“

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Vorerst Kauf einer kleinen Anlage

Dr. Stefan Schweitzer (CSU) fragte nach, ob der Aspekt CO2-Einsparung noch berücksichtigt werden sollte. „Die CO2-Preise werden weiter steigen“, meinte er. Für Edling sei es deshalb auf lange Sicht günstiger, hier mehr einzusparen. Prietz begrüßte diese Argumentation. „Ich fände es ein tolles Zeichen, den Aspekt CO2-Einsparung in den Fokus zu rücken.“ Schnetzer zeigte Verständnis, meinte jedoch auch: „In zwei Jahren kann sich da einiges tun. Ich würde vorschlagen, dass wir die kleine Anlage jetzt nehmen“, einem Ausbau und einer erneuten Diskussion stehe aber nichts im Weg.

Einstimmig nahmen die Ratsmitglieder diesen Vorschlag an.

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