Vorschriften verhageln dem Straußenhof Chiemgau bei Schnaitsee die Arbeit

Zutraulich sind diese noch jungen Straußen, wenn Farmer Marcus Scherr ihr Gehege betritt. Manchmal tanzen sie für ihn und drehen Pirouetten.
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Zutraulich sind diese noch jungen Straußen, wenn Farmer Marcus Scherr ihr Gehege betritt. Manchmal tanzen sie für ihn und drehen Pirouetten.
  • Andrea Klemm
    vonAndrea Klemm
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Der Tierwohlstandard soll hoch sein, Essen darf nichts kosten und die Haltungsverordnungen der Politik machen die Fleischerzeugung unrentabel, sagt Marcus Scherr, Straußenfarmer aus Schnaitsee. Er hadert, ob seine Straußenzucht eine Zukunft hat.

Update 13. Juli: 

Verständnis für Frust der Bauern

„Ich habe Verständnis für den Frust der Bauern bezüglich dieser Planungsunsicherheit“, sagt Hans Zens, Bereichsleiter Landwirtschaft am Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten (AELF) in Traunstein zur Kritik von Straußenfarmer Marcus Scherr, dass sich ständig die Vorgaben ändern. Andererseits sehe Zens natürlich die Notwendigkeit, dass sich etwas tun muss in der Landwirtschaft.

Straußenzüchter Marcus Scherr aus Schnaitsee ist konfrontiert mit den Vorgaben des Tierschutzgesetzes, mit der Tierschutz-Nutztierverordnung und weil der Strauß ein Wildtier ist, braucht er eine tierschutzrechtliche Erlaubnis. Dazu kommen sämtliche Richtlinien, die die Landwirtschaft betreffen. „Heute gibt es eine Sensibilisierung hin zur Kreislaufwirtschaft und hin zum Tierwohl. Die Haltungsformen sind im Umbruch. Zum Beispiel ist der Kastenstand für Schweine stark in der Kritik. So kommen immer mehr Auflagen zusammen und gleich noch die Änderungen der Auflagen“, erklärt Zens. „Der Staat wird durch Förderungen behilflich sein, weil die Umstellung sein muss, aber oftmals wirtschaftlich nicht leistbar“, erläutert er weiter.

Abschreibung über 25 Jahre 

Er hat sich mit Scherr unterhalten. „Der Mann fängt 2012 mit seiner Zucht an, hält sich an die Vorschriften, dann kommt 2019 ein neues Konzept für die Straußenhaltung raus – und alles ist anders“, so Zens. Die Übergangsfristen seien meist auf acht Jahre ausgelegt. „Der Tierschutz sagt: Um Gottes Willen, so lange. Der Bauer sagt, Hilfe, so wenig Zeit zur Umsetzung“, so Zens. 

In acht Jahren habe sich die Investition eines Landwirtes noch lange nicht amortisiert. „In der Landwirtschaft werden Investitionen wie etwa für einen Stall auf 20 oder 25 Jahre abgeschrieben, nicht wie in Industrie und Handwerk, wo man von sieben Jahren ausgeht“, so der AELF-Bereichsleiter.

Straußen-Bolognese im Glas, Grillwürstl, Steaks, Nudeln aus Straußenei und vieles mehr gibt es im Selbstbedienungsladen in Allerding. „Wir verwerten alles“, sagt Betreiber Marcus Scherr.

 

Seine derzeit ein Hektar große Weide könnte der Straußenhof Chiemgau auf zwei Hektar erweitern. Pro Hektar seien laut neuester Leitlinien des Bundeslandwirtschaftsministeriums 90 Tiere erlaubt. Hier spielt auch die Düngeverordnung eine Rolle. Sie regelt, je nach Tierart, wie viele Exemplare auf einer Wiese sein dürfen. Der Kot enthält etwa Nitrat und Phosphor. Zu viel davon ist für Boden und Gewässer ungesund. Straußenfarmer Scherr kritisiert, dass die Belange der Straußenhalter zu wenig Beachtung im „Gutachten über die Mindestanforderung an die Haltung von Straußen, Nandus, Emus und Kasuaren“ finden.

Es wurde über drei Jahre von Tierärzten, Tierschutzverbänden und Halter-Organisationen mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft entwickelt und 2019 veröffentlicht. Die Veterinärämter sind hier die zuständigen Behörden vor Ort, die die Umsetzung prüfen, wie Dr. Jürgen Schmid, Leiter des Veterinäramtes Traunstein erklärt. Er weist darauf hin, dass die Vorgänger-Version des Gutachtens aus dem Jahr 1994 stammt, zumindest hier sich also fast ein Viertel Jahrhundert nichts geändert habe. „In der Neufassung wurde geregelt, dass bei strengeren Anforderungen an die Haltung entsprechende Übergangsregelungen und angemessene Fristen, zugeschnitten auf den jeweiligen Betrieb, festgelegt werden sollen“, so der Veterinärmediziner.

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6. Juli: 

Schnaitsee – Ein tiefes Brüllen ist von der hoch eingezäunten Weide zu hören. Dreimal stößt das Männchen ein brummiges „Roar“ aus. „Der klingt wie ein Löwe, ist aber unser Zuchthahn“, sagt Marcus Scherr schmunzelnd. Dabei ist ihm derzeit weniger zum Lachen zumute. „In Deutschland ist Tierhaltung zur Fleischerzeugung nicht so erwünscht. Die Vorschriften machen die Sache unrentabel“, so der 39-Jährige, der den„Straußenhof Chiemgau“gemeinsam mit seiner Frau Ramona und seinen Eltern Josef und Maria betreibt – inzwischen seit zwei Jahren im Vollerwerb.

Sachte berührt Marcus Scherr eines der Straußeneier im Hauptbrüter. Ein Ei wiegt bis zu 1300 Gramm.

Früher Rinder, heute Straußen auf dem Hof

Früher züchteten seine Eltern hier Rinder. Marcus Scherr wollte den Hof wieder beleben – mit einem Nischenprodukt im Voralpenland. Rund 300.000 Euro wurden eigenen Angaben zufolge in die Zucht des afrikanischen Straußes als Fleischlieferant investiert. „Das ist auch das neue Schlachthaus dabei, das wir in sechs Wochen in Betrieb nehmen wollen, sobald das EU-Zertifikat da ist“, so Scherr, der künftig am Hof schlachten wird.

Umsatz von 200.000 Euro

Damit bekommt der Kunde alles aus einer Hand. Der Umsatz im vergangenen Jahr betrug rund 200.000 Euro, so Scherr.

Derzeit steht der Familienbetrieb vor der Entscheidung, ob die Straußenhaltung Zukunft hat. Die Richtlinien des Umweltbundesamtes, die stetig mehr werden, verhagelt ihm die Freude an der Arbeit.

Keine Planungssicherheit

Und zwingt die Betreiber, sich zu fragen, ob sie sich vergrößern, dabei den Bestandsschutz verlieren – oder langsam wachsen und Gefahr laufen, „dass das Geld ausgeht. Die Kosten können wir schlecht auf den Preis umlegen, das zahlt der Kunde ja nicht. Ständig kommt was Neues dazu, wir haben ja erst vor fünf Jahren so richtig angefangen. Es gibt keine Planungssicherheit, weil sich permanent was ändert“, klagt er. Das gehe allerdings auch den Landwirten, die Rinder oder Schweine züchten und vermarkten, so. Alle säßen im selben Boot.

Ein Tag alt: ein Straußenküken. In seiner Hütte hat es das Kleine warm, dank Bodenheizung.

Direktvermarkterhof in Schnaitsee

Der Inhaber des Direktvermarkterhofes in Allerding bei Schnaitsee züchtet die größten Laufvögel, die es gibt. Ihr Fleisch ist cholesterinarm und gilt als das gesündeste rote Fleisch.

Angefangen hat Marcus Scherr 2012 mit drei Tieren, inzwischen ist er bei 150 Straußen angelangt. Ein Kilo Straußenfleisch kostet 49 Euro, ein Zuchthahn habe den Wert von rund 1300 Euro.

Legeleistung auf 60 Eier pro Saison reduziert

Pro Jahr könne eine Henne rund 100 Eier legen. Scherr reduziert die Legeleistung auf 50 bis 60 Eier pro Saison. „Wir wollen die Tiere nicht überfordern“, erklärt er im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen.

Verschiedene eingezäunte Bereiche liegen auf seinem Grundstück. Die Straußen kommen angerannt, sobald Marcus Scherr am Zaun entlang Richtung Tor geht. Einige führen einen Tanz auf, schlagen mit den Flügeln, drehen sich im Kreis. „Sie sind gut drauf“, stellt er lachend fest.

Weide auf zwei Hektar erweitern?

Die derzeit ein Hektar große Weide könnte auf zwei Hektar erweitert werden. „Ob uns das was bringt, oder wir uns selbst ein Ei legen, müssen wir noch ausbrüten.“ Pro Hektar seien laut neuester Leitlinien des Bundeslandwirtschaftsministeriums 90 Tiere erlaubt. Nüchtern stellt er fest, „Diese Regeln werden von Menschen gemacht, die sich nicht auskennen. Viel Platz – das liest sich gut, wenn man keine Ahnung von Wirtschaftlichkeit und Tiergesundheit hat.“

Keine Nutztier - keine Stallbauförderung

Sobald er sein Hofkonzept nach den neuen Linien verändert, erlischt der Status seines Altbestandes. Der Hof bräuchte dann ein größeres Gehege, aber einen kleineren Stall, mehr Auslauf und weniger Tiere. Um die Zucht rentabel zu betreiben, „müsste ich ganz Schnaitsee einzäunen, um es überspitzt zu sagen“. Eine Stallbauförderung bekomme er nicht, weil der Strauß nicht als Nutztier gilt.

Der Verband der Straußenzüchter und der bayerischen Geflügelzüchter habe gemeinsam mit der Uni Oberschleißheim und der Straußenfarm Donaumoos eigene Richtlinien erarbeitet. Die Scherrs beteiligten sich. Das Ministerium hat die Leitlinien leider nicht anerkannt.

„Wer bezahlt denn für Tierwohl?“

Die Forderungen der Politik an die Erzeuger könne man nicht auf den Verbraucher umlegen. „Wer bezahlt denn für Tierwohl? Das geht nicht über den Einzelhandel, sondern über Ausgleichsprämien, also Förderungen“, hält der Straußenfarmer fest. Er findet, schon kleine Kinder sollten ein Gefühl für die heimische Lebensmittelerzeugung bekommen. Daher begrüßt er Programme wie „Wissen wie’s wächst und schmeckt“ vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für die zweiten bis vierten Klassen an Grundschulen. „Der Landkreis Traunstein übernimmt hier sogar die Buskosten, das ist prima. Das Angebot, Höfe zu besuchen, sollte noch besser angenommen werden. Damit die Kinder sehen, dass es keine lila Kuh gibt“, so Scherr, der Vater von zwei Mädchen und einem Buben ist.

Stolziert herum: ein Zuchtstrauß.

Im Schlupfbrüter kämpft sich ein Küken durch die Schale

Auf dem Straußenhof entsteht gerade neues Leben. Im Schlupfbrüter kämpft sich ein Küken durch die dicke Schale. Daneben befindet sich der computergesteuerten Hauptbrüter, den Scherr via App überwachen kann. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 29 Prozent. Hier liegen die Eier, eingebettet in ein Gerüst und gepolstert durch Spülschwämme. „Gegen die Erschütterung, damit der Embryo nicht geschädigt wird, wenn er sich bewegt, oder die Schale einen Knacks bekommt“, erklärt der 39-Jährige. Straußeneier ausbrüten ist eine Wissenschaft für sich. „Das ist Lernen durch Schmerzen – finanzielle“, sagt der Schnaitseer, der ursprünglich Schreinermeister und Zimmerer gelernt und sein Hobby, die Straußenzucht, inzwischen zum Beruf gemacht hat.

Sachkundeseminar für Straußenhaltung

Für die Haltung der großen Laufvögel hat er bei Professor Rüdiger Korbel das mehrtägige Sachkundeseminar über Straußenhaltung – das von dertierärztlichen Fakultät der Uni München gemeinsam mit der Straußenfarm Donaumoos sowie dem Landesverband der bayerischen Geflügelwirtschaft e. V. in Leipheim bei Günzburg angeboten wird – absolviert. Hier bekam er die Aspekte einer art- und tierschutzgerechten Straußenhaltung und Erzeugung von Straußenprodukten vermittelt.

Dass ein paar Tage Fortbildung reichen und keine mehrjährige Ausbildung vonnöten sei, um in Deutschland große Tiere zu halten, kritisiert er. „Jeder Ottonormalbürger kann sich drei Kühe in den Garten stellen, wenn er den Platz hat.“ Marcus Scherr schüttelt den Kopf.

Strauß ist ein Gefahrtier - wie der Elefant

„Der Kurs in Leipheim ist sinnvoll, denn beim Strauß handelt es sich um ein ,Gefahrtier‘, wie auch bei Elefant und etwa Krokodil. Der Strauß hat keine Feinde“, so Scherr. In so einem Kurs lerne man nur die Grundzüge, etwa über das Schlachten und die Fleischhygiene. Einerseits seien die Bedingungen für eine Zucht gebremst durch sehr scharfe Auflagen. Andererseits reiche eine solche kurze Fortbildung für den Halter.

Neugierig gucken die Tiere in die Kamera.

Landvogel läuft bis zu 70 Sachen schnell

Auch wenn ein männlicher Strauß bis zu 2,50 Meter groß und 135 Kilo schwer wird, brüllt wie ein Löwe und kann mit seinen muskelbepackten Dinosaurierbeinen bis zu 70 Sachen schnell laufen  – Angst müsse man vor seinen Tieren dennoch nicht haben. Die Kinder Antonia (10), Johannes (8) und Paulina (5) sowie Hund und Katz‘ gehen durch den Stall – „es rührt sich immer was, sonst werden sie Straußen schreckhaft.“

Auch Blindschleiche auf dem Speiseplan

Respekt sei bei den ersten drei Zuchttieren, die weder auf seinem Hof zur Welt kamen, noch hier ihre Prägungsphase erfuhren, geboten. „Zu allen anderen kann ich hingehen und sie streicheln.“ Dass es so gut passe mit seinen Nachzuchten, liegt seiner Einschätzung nach an der Fütterung; ein ausgeklügelter Ernährungsplan sei hier bedeutsam. „Die Mineralien müssen stimmen. Wenn die Vögel z’wider werden, bekommen sie mehr Salze“, so Scherr. Gefüttert werden selbst angebaute Sojabohne, Körnermais, Gerste – und Silage. Dazu gibt es Vitamine und Muschelgrit als Kalziumquelle. „Das gibt man auch Hühnern, damit die Schalen der Eier fest sind“, so Scherr. Strauße seien nicht sehr wählerisch, kreuze eine Blindschleiche oder Maus ihren Weg, werden sie vertilgt.

Tierwohl im Blick haben

Das Farm-Management müsse passen, dann sei man immer auf der sicheren Seite. Das bedeute, das Tierwohl im Blick zu haben. Auch, was seine Les Bleues, Zweinutzungshühner, betrifft. Männliche Küken werden aufgezogen und nicht getötet. „Die Hennen sind teurer in der Anschaffung, fleischiger, legen aber weniger Eier. Darum kostet das Ei 40 Cent, statt 35 Cent wie beim Hybridhuhn“, erklärt Scherr.

Qualität kostet

Mit Neukunden müsse er öfter Diskussionen führen. „Ich dachte, die Leute entwickeln langsam ein Bewusstsein, was vernünftig produzierte Lebensmittel kosten müssen“, sagt er. Ausgenommen von der Kritik seien die Stammkunden, „die wissen, dass Qualität kostet.“

Da sieht man die Verwandtschaft zu den Dinosauriern noch recht deutlich: am Straußenfuß.

Selbstbedienungsladen hat 24 Stunden geöffnet

Mit seinem Verkaufsauto ist der Straußenhof Chiemgau auf den Märkten in München vertreten. „Die Städter legen Wert auf qualitativ hochwertige Lebensmittel, nehmen sich Zeit zum Kochen“, habe er die Erfahrung gemacht. Deutschlandweit werden die Straußenfleisch-Produkte in isolierten Paketen per Post verschickt – außer bei großer Hitze. Kunden in der österreichischen Gastronomie werden beliefert.

Corona habe dem Straußenhof nicht geschadet. An seinem Selbstbedienungsladen seien die Leute in Schlangen angestanden. Hier gibt es Nudeln aus Straußenei, Straußen-Bolognese, Grillfleisch, Eier und vieles mehr.

Straußen-Bolognese im Glas, Grillwürstl, Steaks, Nudeln aus Straußenei und vieles mehr gibt es im Selbstbedienungsladen in Allerding. „Wir verwerten alles“, sagt Betreiber Marcus Scherr.

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STATEMENT: „Tierwohlstandard soll hoch sein, Essen billig“

„Strauße sind in Bayern sehr gut zu halten“, sagt Susanne Engelhardt von derStraußenfarm Donaumoos. Familie Engelhardt hat 2003 gemeinsam mit Professor Rüdiger Korbel von der Uni München das Sachkundeseminar entwickelt und eingeführt. „Wissenschaftler, Praktiker und Tierärzte sitzen im Seminar alle an einem Tisch, das ist ein wertvoller Austausch“, sagt die Straußenzüchterin, die seit 1993 gemeinsam mit ihrem Mann die Farm betreibt. 850 Tiere haben sie im Bestand. „Den Straußen ist es bei uns nicht zu kalt. Sie werden sogar in Skandinavien erfolgreich gezüchtet. Eigentlich ist der Vogel ein Steppentier. Im Laufe der Evolution war der Strauß in ganz Asien und auch Europa beheimatet und wurde durch die Zivilisation zurückgedrängt. Heute gibt es er nur noch in Afrika wild lebende Strauße. Susanne Engelhardt spricht ein gesellschaftliches Dilemma an: „Der Tierwohlstandard soll hoch sein, aber Essen darf leider nichts kosten. Ich weiß nicht, wie wir da rauskommen sollen, solange Lebensmittel so billig sind. Ein Teil des Problems ist, dass die Politik will, dass alle Deutschen jeden Tag günstig Fleisch essen können.“

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Küchentipps vom Profi:

Straßenfleisch hat eine ähnliche Konsistenz wie Rind.

„Braten muss man es langsam. Es wird in die kalte Pfanne gelegt und der Herd auf mittlere Temperatur geschalten“, lautet Marcus Scherrs Tipp. Generell sollte man alles aus Freilandhaltung langsam braten. „Die Muskeln sind durchs Laufen trainiert und nicht durchs Fressen gewachsen.“ Nach dem Braten schneidet Scherr das Steak in fünf Millimeter dicke Scheiben und serviert es so seiner Familie.

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