Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


SERIE: WASSERBURGER STIFTUNGEN – TEIL 6

Wasserburger Geschwister Haderstorfer sind bis über den Tod hinaus Gönner

Ihnen hat die Stadt die neueste Stiftung zu verdanken: Maria und Dr. Rudolf Haderstorfer
+
Ihnen hat die Stadt die neueste Stiftung zu verdanken: Maria und Dr. Rudolf Haderstorfer
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
    schließen

Gut für Wasserburg, dass es Stiftungen gibt. Sie können zumindest einen Teil des Finanzbedarfs für gemeinnützige Zwecke decken. In einer Serie haben wir Stiftungen vorgestellt, die die Stadt verwaltet. Ganz neu: die Haderstorfer Stiftung.

Wasserburg – Dr. Rudolf Haderstorfer, der vor gut drei Jahren im Alter von 87 Jahren starb, war ein beliebter Pfarrer in Wasserburg. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst als Kaplan, Kurat und Pfarrer an verschiedenen Orten in der Münchener Diözese im Einsatz, danach Stadtpfarrer in Waldkraiburg und Dekan im Justizvollzugsdienst.

Lesen Sie alle Folgen unserer Serie: Stiften zum Wohle der Bedürftigen hat eine lange Tradition in Wasserburg

Ende 1993, im Alter von 62 Jahren, kam der Geistliche wieder in seine Heimatstadt zurück, betreute hier die Pfarrei Rieden (Gemeinde Soyen) und war in der Seelsorge in Wasserburg tätig. Kameradschaftlich verbunden war Haderstorfer der Wasserburger Bergwacht – unter anderem hielt „der Rudi“, wie ihn die Bergwachtler nannten, einige Messen auf der Kampenwand.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Mit seiner Schwester Maria Haderstorfer, die als Leiterin der Kfz-Zulassungsstelle in Wasserburg arbeitete, lebte er im Klosterweg. Sie starb im vergangenen Oktober im Alter von 97 Jahren.

Lesen Sie alle Folgen unserer Serie: So vermögend und wohltätig ist die Wasserburger Heiliggeist-Spitalstiftung

Beide waren ihrer Heimat sehr verbunden. Im Gespräch mit unserer Zeitung schilderte Bürgermeister Michael Kölbl die Geschwister, mit denen er als Nachbar im engen Kontakt stand, als bescheiden, zugänglich, freundlich und hilfsbereit. „Der Rudi hat die Vereinsaktivitäten und auch kulturelles Engagement in der Stadt immer sehr geschätzt. Und er war ein Seelsorger im besten Sinn“, sagte Köbl.

Lesen Sie alle Folgen unserer Serie: Familie-F.X.-Stadler-Stiftung unterstützt Senioren in Wasserburg

Von den Geschwistern erbt die Stadt vier Wohngebäude und eine Eigentumswohnung sowie Barvermögen in erheblicher Höhe. Dies bildet den Grundstock der Haderstorfer-Stiftung.

Lesen Sie alle Folgen unserer Serie: Wasserburg: Anna-Klammer-Kultur-Stiftung fördert die Kunstschaffenden

Laut Testament soll das Vermögen vorzugsweise in Immobilien angelegt werden. Die Erträge sollen in erster Linie örtlichen Eigeninitiativen für soziale und wohltätige Zwecke zugute kommen. Auch Organisationen mit dem Sitz im Altlandkreis können unterstützt werden, wenn der unentgeltliche Dienst am Nächsten im Fokus steht. „Wir werden ganz im Sinne der Stifter verfahren“, so Kölbl.

Lesen Sie alle Folgen unserer Serie: Die Wasserburgerin Elise Kosak war eine Wohltäterin für die Armen

Mehr zum Thema

Kommentare