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SERIE: WASSERBURGER STIFTUNGEN – TEIL 1

Stiften zum Wohle der Bedürftigen hat eine lange Tradition in Wasserburg

Die größte Stiftung der Stadt hat ihren Namen dem ehemaligen Spital (Foto des westlichen Traktes und der Spitalkirche) zu verdanken.
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Die größte Stiftung der Stadt hat ihren Namen dem ehemaligen Spital (Foto des westlichen Traktes und der Spitalkirche) zu verdanken.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Jahrhundertelang spielten Stiftungen eine große Rolle im sozialen Leben der Stadt Wasserburg. Auch heute gibt es sie noch. Ohne Stiftungen wäre der städtische Alltag ärmer.

Wasserburg – Stiftungen sind fast so alt wie die Menschheit. Schon dem griechischen Philosophen Platon (427 bis 347 vor Christus) wird stifterisches Wirken zugeschrieben. Seitdem taten es ihm viele nach – aber verstaubt ist der Stiftungsgedanke deswegen noch lange nicht. Ganz im Gegenteil: Stiften ist moderner denn je. Fußballer wie Philipp Lahm gründeten inzwischen ihre eigene Stiftung und zum Klimaschutz finden sich ebenfalls zahlreiche Stiftungen deutschlandweit. Doch in die Ferne schweifen muss man beim Thema Stiftungen nicht. Auch die Stadt Wasserburg hat eine bewegte Stiftungs-Geschichte.

Wasserburg-Pass und Fahrdienst

Ihr widmet die Wasserburger Zeitung eine kleine Serie. Sie stellt die Stiftungen vor, die von der Stadt Wasserburg betreut beziehungsweise verwaltet werden.

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Die Bedeutung der Stiftungen liegt für Bürgermeister Michael Kölbl vor allem in der Tatsache, dass die Stadt soziales und kulturelles Engagement unabhängig von der Haushaltslage unterstützen könne. Als Beispiele nennt er den von der Heiliggeist-Spitalstiftung getragenen „Wasserburg-Pass“, mit dem Familien und Personen geholfen werde, deren Einkommen gering ist, und den Fahrdienst für ältere oder nicht mehr mobile Menschen. Er ermöglicht Senioren – bei einem geringen Eigenanteil – Arzt- und Impftermine wahrzunehmen und auch, sobald es die Corona-Lage wieder zulässt, an Ausflügen teilnehmen. Einen wesentlichen Beitrag hätten die Stiftungen in Wasserburg zudem beim Bau von Heimen für Senioren und Behinderte sowie bei der Unterstützung der Theaterszene geleistet. „Stiftungen ermöglichen der Stadt einen breiteren Handlungsrahmen“, betont der Rathauschef.

Heilggeist-Spitalstiftung ist am bekanntesten

Die Heiliggeist-Spitalstiftung ist die größte, älteste und bekannteste von ihnen – eine örtliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke – etwa die Wohnungsfürsorge für Ältere, die Förderung der städtischen Kindergärten und die außerschulische Betreuung von Kindern sowie die Unterstützung einkommensschwacher Familien.

Die Stiftung wird von den Organen der Stadt Wasserburg verwaltet. Dazu kommen kleinere Stiftungen wie die Kosak-Breitenacher-, die Familie-F.X.-Stadler-, die Anna-Klammer- und die Walther-Stiftung.

Teil zwei unserer Serie stellt die Heiliggeist-Spitalstiftung vor.

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