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PROMINENTER BESUCH IM WAHLKAMPF

Stellvertretende Bundesvorsitzende der Grünen macht Stadtspaziergang durch Wasserburg

Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Grüne, Jamila Schäfer auf Tour durch Wasserburg mit Bundestagskandidatin Victoria Broßart und Stadrätin Steffi König (von links) – links auf dem Bild hinten Rainer Kurzmeier aus dem Ortsverband und neben ihm ein Gast
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Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Grüne, Jamila Schäfer auf Tour durch Wasserburg mit Bundestagskandidatin Victoria Broßart und Stadrätin Steffi König (von links) – links auf dem Bild hinten Rainer Kurzmeier aus dem Ortsverband und neben ihm ein Gast

Einen unterhaltsamen und informativen abendlichen Stadtrundgang erlebten anlässlich des Besuchs der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Grünen, Jamila Schäfer, gut 30 Begleiterinnen und Begleiter. Sie nutzten die Gelegenheit, Fragen zu grünen Themen aus erster Hand beantwortet zu bekommen.

Wasserburg – Mit der Rosenheimer Direkt-Kandidatin für den Bundestag, Victoria Broßart, erklärte Schäfer an ausgewählten Stellen der Stadt Ziele und Lösungsansätze aus dem grünen Wahlprogramm, an dem sie auch selbst mitgearbeitet hat.

Dabei spielte auch der regionale Bezug zu Wasserburg eine Rolle. So ging es bei der Burg-Etappe vor dem Altenheim um eine praktikable, zukunftsweisende Rentenreform, die zusammen mit einer Bürgerversicherung kommen müsse. Außerdem forderte Schäfer mehr Anerkennung für pflegerische Leistungen und flexiblere Möglichkeiten zur Pflege.

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Am ehemaligen Stadtbahnhof vor der Cafesito-Bar standen die Themen Inklusion und Verkehr im Fokus. Schäfer forderte eine bessere Unterstützung für Arbeitgeber, die Menschen mit Behinderung einstellen, aber auch eine gerechtere Bezahlung für Arbeitsleistungen Behinderter in Werkstätten. Victoria Broßart wies darauf hin, dass bei Verkehrsthemen der Mensch mehr in den Vordergrund gerückt werden müsse und gleichberechtigt mit den Autofahrern in der Stadt zu sehen sei. Zudem plädierte sie für die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken in der Region.

Emotional am Denkmal für die Wasserburger Holocaust-Opfer

Emotional wurde es am Denkmal für die Holocaust-Opfer. Schäfer nahm Bezug zu der katastrophalen Situation in Afghanistan. Ausgehend von persönlichem Engagement beklagte sie, dass bekannte Bedrohungen von kooperierenden Familien durch die Taliban nicht richtig eingeschätzt, der Sicherheitsbericht vom Auswärtigen Amt geschönt worden sei. Einen klaren Handlungsrahmen aus der historischen Verantwortung heraus bräuchte es jetzt – und nicht das Gefühl, dass es egal wäre, was in Afghanistan mit den Menschen geschehe.

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