Stelen am Wasserburger Meditationsweg strahlen in neuem Glanz

Der Reinigungstrupp: (von links) Reinhold Scholz, Heike Maas, Marianne Huber, Sven Karthäuser und Raimund Reiserer.
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Der Reinigungstrupp: (von links) Reinhold Scholz, Heike Maas, Marianne Huber, Sven Karthäuser und Raimund Reiserer.

Der Wasserburger Meditationsweg hat in den vergangenen Jahren Moos angesetzt. Jetzt wurden die Stelen von Unkraut befreit. Doch ein Relief ist verschwunden.

Wasserburg – Entstanden sind die elf Denkanstöße entlang der Wuhr schon 1992 – durch einen über den Unterricht hinaus engagierten Kunst-Leistungskurs des Luitpold-Gymnasiums zusammen mit Lehrerin Marianne Huber. Längst sind die Stelen für die Spaziergänger vertraute und geschätzte Wegmarken.

Mit Bürste und Spachtel ans Werk gemacht

Der Wasserburger Raimund Reiserer hatte die CSU-Bürgermeisterkandidatin Heike Maas im Kommunalwahlkampf darauf angesprochen, ob es nicht möglich sei, in einer gemeinsamen Aktion die Kunstwerke zu reinigen. Mit einigen CSU-Kollegen und Huber, die inzwischen im Ruhestand ist, machten sich mehrere Akteure nun mit Sense, Spachtel, Bürsten und Wasserkanistern ans Werk. Bei schönstem Sommerwetter strahlten die Motivplatten danach in neuem Glanz.

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Nur die gemeinsame Suche nach dem fehlenden ersten Relief „“Liebende leben von der Vergebung“ verlief erfolglos. Die Platte hatte sich schon vor geraumer Zeit gelöst und stand dann offensichtlich lange an die Säule gelehnt.

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Wer etwas über den Verbleib weiß, kann sich unter maas@csu-wasserburg.net melden. Der Reinigungstrupp wird sich darum kümmern, dass die Platte wieder fachmännisch montiert wird, verspricht die CSU. In dem Zuge sollen auch ein paar Ausbesserungen vorgenommen werden,

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