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AUS DEM GEMEINDERAT

Stand-up-Paddler stören die Natur am Schnaitseer Weitsee

Die Beliebtheit des Stand-up-Paddlings nimmt zu. Am Schnaitseer Weitsee ist das nicht gern gesehen - weil „Seerosen und Fische“ gestört werden.
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Die Beliebtheit des Stand-up-Paddlings nimmt zu. Am Schnaitseer Weitsee ist das nicht gern gesehen - weil „Seerosen und Fische“ gestört werden.
  • VonJosef Unterforsthuber
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  • Andrea Klemm
    Andrea Klemm
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Das Stehpaddeln (Stand-up-Paddling) findet immer mehr Anhänger. Am Schnaitseer Weitsee nimmt die Zahl der Paddler zu - was nach Ansicht des Gemeinderates die Natur stört.

Schnaitsee – Stand-up-Paddling wird immer beliebter. Auch am Weitsee nimmt der Sport zu. Darüber informierte Fritz Graßl (offene Liste / CSU) den Gemeinderat. „Hier werden sensible Seebereiche nicht geschont. Seerosen und die Fische haben in ihren Zonen darunter zu leiden.“ Bürgermeister Thomas Schmidinger (CSU) versprach hier, für klare Verbotsschilder zu sorgen.

Auch der Landesbund für Vogelschutz sieht den Sport kritisch: Er stellt leider eine massive Störung von überwinternden und rastenden Wasservögeln da, lautet das Ergebnis einer Masterarbeit, die Daten aus ganz Europa erhoben hat und auswertet. Ein Großteil der Störungen etwa zur Vogelbrutzeit soll demnach im Voralpenrand stattfinden. Dank des Neoprenanzuges sind die Paddler auch in der Lage, in kalten Monaten ihrem Hobby nachzugehen.

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Der LBV wirbt für einen „Knigge“ für Stehpaddler, um ein konfliktärmeres Miteinander von Vogelschutz und Freizeitnutzung zu gewährleisten. Zum Beispiel ein freiwilliger Verzicht auf SUP zur Vogelzugzeit im Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende März. Ganzjährig einen großen Abstand von mindestens 300 Metern zu Vogelansammlungen einzuhalten.

Man sollte am besten nur bestehende Einstiegsstellen wie Häfen, Badestrände und Slipanlagen in Gewässer nutzen. Unbedingt: Abstand halten zu Naturschutzgebietsgrenzen, Winterruhezonen, Flachwasserbereichen und Schilfgürteln. Der LBV wünscht sich: „Informieren Sie sich im Vorfeld eines Ausfluges über Schutzgebiete und Befahrungsregeln am Zielort“.

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