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Umzug und ins neue Zuhause

Ställe, Hallen und Aussiedlerhöfe: Maitenbether Planungsbüro feiert Einweihung

Das neue Gebäude von landplan.bayern in Maitenbeth.Richterstetter
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Das neue Gebäude von landplan.bayern in Maitenbeth.Richterstetter
  • VonLorenz Richterstetter
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Das Bauen im Außenbereich ist problematisch. Dieser Herausforderung stellt sich ein Maitenbether Planungsbüro.

Maitenbeth – Bereits zum Jahreswechsel ist das Maitenbether Planungsbüro landplan.bayern von Innach in die neuerbauten Geschäftsräume in den Ortsteil Kreuz umgezogen. Mit einer feierlichen Einweihung wurde der Umzug in das neue Zuhause auch offiziell vollzogen.

Hinter landplan.bayern verbirgt sich ein Planungsbüro mit dem Schwerpunkt auf landwirtschaftliches Bauen von der Standortanalyse, dem ersten Entwurf über eine Generalplanung bis hin zur kompetenten Unterstützung bei der Verwirklichung von Bauvorhaben. Komplett aus einer Hand werden Bauabwicklung und -ausführung, Bauerweiterungen und Modernisierungen für Hallen, Stallungen, Reitanlagen und komplette Aussiedlerhöfe abgewickelt.

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Landplan.bayern ist in ganz Bayern tätig – überwiegend in Oberbayern – aber auch darüber hinaus. Geschäftsführer Thomas Köpernik kann dabei auf ein 13-köpfiges Team mit drei Auszubildenden zurückgreifen, das mit der Landwirtschaft eng verwurzelt, bodenständig, belastbar und authentisch ist und alle notwendigen baulichen Bereiche abdeckt.

In seiner Begrüßungsrede hob Thomas Köpernik die kurze, nur 8,5-monatige Bauzeit hervor, wodurch es möglich war, schon am 17. Dezember 2021 mit den ersten Umzügen zu beginnen

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Er konnte als Ehrengäste die Bezirksräte Claudia Hausberger und Sebastian Friesinger, Landrat Maximilian Heimerl, Maitenbeths Bürgermeister Thomas Stark mit seinem Gemeinderat, Pfarrer Hermann Schächner aus Unterneukirchen, alle beteiligten Firmen und viele landwirtschaftsnahe Institutionen und Verbände begrüßen.

2005 hat Thomas Köpernik mit den ersten Planzeichnungen begonnen und dann 2012 das Planungsbüro landplan.bayern gegründet, mit dem er aktuell zwischen 150 und 200 Projekte im Jahr abwickelt.

Geschäftsführer Thomas Köpernik bei seiner Begrüßungsrede.

380 Quadratmeter groß sind die zur Verfügung stehenden, neuen Büroflächen, die gesamten Baukosten beliefen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. 90 Prozent der Aufträge sind dabei an heimatnahe Firmen im Landkreis Mühldorf vergeben worden. Landrat Maximilian Heimerl hob bei der ersten Firmeneinweihung seiner Amtszeit in seinen Grußworten die Problematik des Bauens in Außenbereichen, insbesondere auch für das Landratsamt, hervor und überreichte als Erinnerungsgeschenk ein Wappen des Landkreises Mühldorf.

Arbeitsplätze und Gewerbesteuer für die Gemeinde

Bürgermeister Thomas Stark ging auf die Bedeutung für die Gemeinde in Bezug auf Arbeitsplätze und Gewerbesteuer ein und überreichte als kleines Geschenk ein Backwerk aus Brot und Salz.

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Florian Steer von der Fertigbaufirma Haas bedankte sich stellvertretend bei allen beteiligten Firmen für die reibungslose Abwicklung aller Baumaßnahmen, wodurch so eine kurze Fertigstellungszeit erst ermöglicht wurde. Zum Schluss des offiziellen Teils segnete Pfarrer Hermann Schächner das gesamte Anwesen und überreichte ein geweihtes Kreuz. Mit einem gemütlichen Beisammensein mit Catering und musikalischer Umrahmung endete der offizielle Teil der Einweihung.

„Bausubstanz sinnvoll nutzen“

Landrat Max Heimerl.

In den vergangenen Jahren wurden gerade in Bayern im Außenbereich Erleichterungen vorgegeben, um Potenziale für Wohnraum in baulich bereits in Anspruch genommenen Bereichen umfassend auszuschöpfen, beispielsweise für Ersatzbau für ehemals landwirtschaftliche Gebäude, erleichtertes Bauen im Rahmen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, teilt das Bauamt des Landkreises Mühldorf auf Anfrage mit.

Landrat Maximilian Heimerl meint dazu, dass es das Ziel sei, vorhandene Bausubstanz sinnvoll zu nutzen und es den jungen Menschen auch weiterhin zu ermöglichen, in ihren Heimatdörfern durch den Bau eines Eigenheims wohnen bleiben zu können. „Das ist auch wichtig, um die Vitalität unserer Dörfer zu erhalten. Bauen im Außenbereich steht im Spannungsfeld zwischen einem schonenden Umgang mit Flächen und dem Ziel, unserer Dörfer weiterhin lebendig zu halten. Deswegen müssen die jungen Menschen – wo immer gesetzlich möglich – auch im Außenbereich Entwicklungsmöglichkeiten haben.“

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