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DIGITAL DURCH DIE PANDEMIE

Mäuschen spielen im Tante Emma Laden: Städtisches Museum Wasserburg stellt die neue App vor

Vor allem in Corona-Zeiten stelle die Museums-App einen großen Vorteil dar, davon sind Bürgermeister Michael Kölbl und Musumsmitarbeiterin Lena Hauser überzeugt.
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Vor allem in Corona-Zeiten stelle die Museums-App einen großen Vorteil dar, davon sind Bürgermeister Michael Kölbl und Musumsmitarbeiterin Lena Hauser überzeugt.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Das Städtische Museum Wasserburg wird nun noch digitaler, mit der neuen APP „Museum Wasserburg“. Vor allem in Corona-Zeiten hat dies viele Vorteile.

Wasserburg – Einmal Mäuschen spielen im Tante Emma Laden. Wer dem Städtischen Museum Wasserburg schon einmal einen Besuch abgestattet hat und vor diesem besonderen Ausstellungsstück stand, hat den Wunsch bestimmt schon verspürt. Nun können Besuche, anstatt sich die Nase an der Glasfront platt zu drücken, dies tun, mit der neuen Museums-App. Vor allem in Corona-Zeiten eine Idee mit vielen Vorteilen, davon sind sowohl Bürgermeister Michael Kölbl, als auch Museumsmitarbeiterin Lena Hauser überzeugt.

Bietet tief gehende Einblicke ins Museum

Monatelang musste das Städtische Museum Wasserburgs geschlossen bleiben, inzwischen können einige wenige Besuche wieder begrüßt werden. Führungen sind allerdings weiterhin nicht möglich, hier können die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, wie Hauser erklärt. Die neue App mit dem Namen „Museum Wasserburg“ soll Besuchern dennoch einen tief gehenden Einblick in die Ausstellungsstücke bieten.

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Vielen Städtischen und Heimatmuseen voraus

„Vor allem in Pandemiezeiten hat das viele Vorteile“, sagt Hauser, die als Volontärin am Museum Wasserburg maßgeblich an der Umsetzung der App beteiligt gewesen ist. Denn jeder Interessierte kann das Haus nun kontaktlos und mit dem eigenen Gerät erkundet. „Dadurch vermeiden wir auch Schierinfektionen, die mit anderen Geräten übertragen werden.“

Die App im Einsatz zeigt Lena Hauser im Schulzimmer des Museums

Derzeit läuft die App auf Android-Geräten, für iOS Geräte wird sie wahrscheinlich in der nächsten Woche verfügbar sein. Nach dem Herunterladen kann sie komplett offline und, ohne direkt im Museum vor Ort zu sein, verwendet werden. „Dadurch können die Leute auch ganz bequem vom Sofa aus das Museum besuchen“, sagt Hauser. Gerade in diesen unsicheren Zeiten, in denen ein erneuter Lockdown nicht auszuschließen ist, sei dies ein enormer Vorteil.

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„Mit dieser App sind wir vielen Städtischen und Heimatmuseen voraus“, davon ist auch Kölbl überzeugt. Es sei eine tolle Sache für die Öffentlichkeit, für die Kultur und das Städtischen Museum.

Haus selbst erkunden oder mit zwei Führungen

Die Appnutzer können sich aussuchen, ob sie das Haus selbst erkunden oder an zwei Führungen teilnehmen wollen, die durchschnittlich etwa eine Stunde dauern. „Natürlich kann man auch Stücke überspringen“, erklärt Hauser, niemand sei an Vorgaben gebunden. Die Führungen böten aber den Vorteil, dass sich auch fremde Besucher in dem verwinkelten Altstadtgebäude besser zurechtfinden könnten, denn in der App ist auch ein Lageplan zu finden.

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Ein bis zwei Audiodateien verfügbar

Bei jedem aufgeführten Ausstellungsstück können mehrere Bilder, eine schriftliche Erklärung eingesehen, und ein, bis zwei Audiodateien angehört werden. Wer die App beispielsweise beim Tante Emma Laden öffnet, kann entweder „Mäuschen spielen“ und den Laden erkunden oder erfährt, wie die Bedienung in einem solchen Kramerladen im 19. bis 20. Jahrhundert ablief. Dadurch stelle die App auch in nicht-pandemischen Zeiten einen Mehrwert dar, wie Hauser erklärt.

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