Städtische Mietwohnungen begehrt

Das Gebäude in der Ponschabaustraße mit 23 Wohneinheiten soll im nächsten Frühjahr fertig sein.
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Das Gebäude in der Ponschabaustraße mit 23 Wohneinheiten soll im nächsten Frühjahr fertig sein.

200 Mietwohnungen befinden sich im Immobilienbesitz der Stadt Wasserburg. Bei der Vergabe steht der soziale Aspekt im Vordergrund. Weitere Maßnahmen zur Beseitigung der Wohnungsknappheit haben begonnen oder sind in Planung. Ein Überblick.

Wasserburg – Liegenschaftsreferent Armin Sinzinger (Wasserburger Block)) stellte im Stadtrat die städtischen Projekte zur Wohnraumbeschaffung vor.

Ponschabaustraße 9: Hier entsteht ein weiteres Gebäude mit 23 Wohneinheiten – als Fortsetzung einer Seniorenwohnanlage, die von der Heiliggeist-Spitalstiftung 2011 errichtet wurde. Die zukünftige Nettokaltmiete soll acht Euro pro Quadratmeter nicht überschreiten. Der Bau hat begonnen, im Frühjahr 2020 soll er fertiggestellt sein. Baukosten: 4,9 Millionen Euro. Die Maßnahme wird aus Mitteln der Familie F.X. Stadler-Stiftung finanziert und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie vom Freistaat bezuschusst.

Baugebiet südliche Schmiedwiese: Hier wurden 14 Grundstücke im Einheimischen-Modell zur Verfügung gestellt. Bei der Vergabe wurde die neueste Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs berücksichtigt.

Projekt Hermann-Schlittgen-Straße 5 und 7: Hier hat die Stadt Wasserburg ein Grundstück an die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) verkauft. Derzeit entsteht ein Gebäude mit 33 Wohnungen. Das Projekt erhält eine einkommensorientierte Förderung. Die Vergabe erfolgt nach Einkommensstufen, Ziel ist eine gemischte Mieterstruktur. Für 25 Jahre hat die Stadt Wasserburg das Belegungsrecht für die Wohnungen. So lange kann der Wasserburger Wohnungsbaugesellschaft deshalb Mieter vorschlagen. – und dabei erneut soziale Kriterien berücksichtigen.

Baugebiet südliche Schmiedwiese: 14 Grundstücke im Einheimischen-Modell standen zur Verfügung.

In der Hermann-Schlittgen-Straße entstehen 33 Wohnungen. Bauherr ist die GWG. Vonau

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