Finanzentwicklung in Coronazeiten

Mit blauem Auge davongekommen: Wasserburger Stadtrat verabschiedet Haushalt einstimmig

Die Haushaltsentwicklung in Wasserburg in den vergangenen Jahren.
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Die Haushaltsentwicklung in Wasserburg in den vergangenen Jahren.
  • Heike Duczek
    vonHeike Duczek
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Noch spürt die Stadt Wasserburg die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nur bedingt: Deshalb ist der Haushalt für 2021 mit einem Gesamtvolumen von 58 Millionen Euro gut ausgestattet. Einstimmig hat der Stadtrat das Zahlenwerk verabschiedet.

Wasserburg – Dem Beschluss waren am Donnerstagabend, 4. Februar, in der Aula der Mittelschule Haushaltsreden der Fraktionen zuvorgegangen. Alle Sprecher waren sich trotz unterschiedlicher Schwerpunkte in der Kommunalpolitik einig: Wasserburg ist bisher mit einem blauen Auge durch die Krise gekommen.

Entwicklung der Gewerbesteuer in Wasserburg unklar

Die Ausgangslage für das zweite Corona-Jahr ist deshalb gut. Wasserburg ist dank Rücklagen, die doppelt so hoch sind wie die Schulden, quasi nicht in den roten Zahlen. Für große Investitionen – etwa in den Bau des Feuerwehrhauses, in die Sanierung der Stadtmauer, in die IT-Ausrüstung der Schulen und öffentlichen Einrichtungen sowie in den Bau des neuen Zentraldepots und in die Kinderbetreuung – ist ausreichend Geld vorhanden.

Lesen Sie die wichtigsten Zahlen und Aussagen des neuen Haushalts von Wasserburg:

Wasserburg beginnt 2021 mit stabiler Finanzlage

Doch die weiteren Auswirkungen der Pandemie seien schwer abschätzbar, warnte Kämmerer Konrad Doser. Ob sich die gute Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen fortsetzt, ist fraglich angesichts drohender Insolvenzen – auch in Wasserburg. Die großen Steuerzahler unter den Betrieben in der Innstadt gelten jedoch als relativ pandemieresistent.

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