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1. Konzert nach der Zwangspause

Stadtkapelle Wasserburg: „Wir sind wieder da“

Stadtkapellmeister Michael Kummer und die Musiker proben fleißig für das Herbstkonzert.
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Stadtkapellmeister Michael Kummer und die Musiker proben fleißig für das Herbstkonzert.

„Wir sind wieder da“, sagt Georg Machl, Vorsitzender der Stadtkapelle Wasserburg. Und wie: Das Orchester lädt ein zum Herbstkonzert am 6. November in der Badria-Halle. Das ist geplant.

Wasserburg – Über 50 Auftritte und Einsätze hatte die Stadtkapelle vor Corona – vom kleinen Geburtstagsstanderl bis zum großen Konzert, nicht mitgerechnet die Probenarbeit, Treffen mit anderen Musikvereinen, Auftritte bei großen Festen in der Stadt. Auch die Gemeinschaft untereinander mit dem Jugend- und Vereinsausflug fielen der Pandemie zum Opfer. Nichts ging mehr. Große Sorgen machte sich der Vorsitzende, was aus dem Vereinsleben nach der Coronazeit geworden sein wird.

Sehr guter Probenbesuch

Seit September nun können Musikvereine wieder ohne Abstand, aber mit der 3G-Regelung proben. Auch Auftritte sind wieder erlaubt. Spannend war es für den Vorsitzenden der Stadtkapelle, wer wieder kommen wird, wenn geprobt werden darf. „Fast ängstlich habe ich mit meinen Vorstandsmitgliedern die Orchesterproben und den Termin für das Herbst-Konzert festgesetzt“ sagt Machl beim Gespräch mit der Redaktion. „Mit dem Start der ersten Probe wussten wir jedoch, dass die Musikerinnen und Musiker zu ihrer Stadtkapelle halten und weiterhin gerne mit dabei sind“, fügte der Stadtrat an.

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Der Probenbesuch war gleich sehr gut, besser als manchmal vor Corona. Und es gab auch keine Austritte bei den Aktiven der Stadtkapelle, teilt er mit. Auch deshalb entschieden die Verantwortlichen der Stadtkapelle in einer Sitzung im September „Das Herbst-Konzert findet heuer statt!“.

Start mit dem Anfängerorchester

Jetzt ist Machl optimistisch, weil er weiß, dass der Verein lebt. Alle sind in den gemeinsamen Proben mit Stadtkapellmeister Michael Kummer hoch motiviert und fiebern dem ersten Auftritt nach langer Zeit entgegen, stellt er fest.

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Zum Herbst-Konzert am Samstag, 6. November, um 20 Uhr in der Wasserburger Badria-Halle lädt nun die Stadtkapelle ihr treues Publikum ein. Michael Kummer hat mit Magdalena Weber und Georg Auer ein Programm bekannter und traditioneller Melodien aus dem Bereich der unterhaltenden und symphonischen Blasmusik zusammengestellt. Im Vorprogramm des Konzertes musiziert bereits ab 19.15 Uhr das Anfängerorchester der Stadtkapelle Wasserburg unter der Leitung von Georg Auer.

Kartenvorkauf online

Eintrittskarten für das Konzert der Stadtkapelle am 6. November sind zu 12,50 Euro oder 10 Euro sind online unter www.stadtkapelle-wasserburg.de/tickets, per E-Mail über tickets@stadtkapelle-wasserburg.de oder unter der Ticket-Hotline 08071/9226010 (Bandansage) erhältlich. Restkarten können ab 19 Uhr vor dem Konzert an der Abendkasse erworben werden. Für das Konzert gilt die 3G-Regelung entsprechend den jeweils aktuellen staatlichen Vorgaben. Ein Test vor Ort wird durch die Stadtkapelle nicht angeboten. Ebenso haben mitgebrachte Selbsttests keine Gültigkeit, teilt die Stadtkapelle mit.

Das Programm

Den Start des Konzerts macht das Anfängerorchester. Der Nachwuchs tritt ab 19.15 Uhr auf – mit Fritz Neuböcks „Little Concert Suite“. Der Arrangeur Michael Sweeney schuf aus der Musik zum Film „The Man From Snowy River“ eine Bearbeitung für Bläserklassen, ebenfalls Teil des Auftritts. Mit „Indian Rock“ von Jacob de Haan verabschieden sich die jüngsten Instrumentalisten. Als feierlichen Konzerteinstieg eröffnet die Jugend der Stadtkapellen unter der Leitung von Magdalena Weber ihren Programmteil mit der Komposition „Vita pro musica“ von Thiemo Kraas. Steven Reinecke ist der Komponist des folgenden effektvollen Blasmusikwerkes „Where Eagles Soar“. Mit dem „Juventas-Marsch“ von Peter Fihn endet der Auftritt der Jugend. Das Blasmusikorchester der Stadtkapelle mit ihrem musikalischen Leiter Stadtkapellmeister Michael Kummer eröffnet das Programm mit einer symphonischen Blasmusikbearbeitung der „Toccata“ von Girolamo Frescobaldi. Weiter geht es mit dem feierlich komponierten „Königsmarsch“ von Richard Strauss. Sentimentale und melancholische Klangbilder lässt der Amerikaner Phillip Sparke danach in seiner „Ballad for Benny“ erklingen. Eine Auftragskomposition ist „A Spring Time Celebration“ von Alfred Reed. Darauf folgt „Cry oft the last Unicorn“ von Rossano Galante. Zum Ende des Konzertprogramms gibt es noch einen musikalischen Querschnitt aus Walt Disney‘s Erfolgsfilm „König der Löwen“.

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