Stadtarchivsucht „Bufdi“

Wasserburg – Das Stadtarchiv bietet ab Juni wieder eine Stelle für den „Bundesfreiwilligendienst Kultur“ an.

Welche Aufgaben erwarten den oder die „Bufdi“ in den nächsten zwölf Monaten? Matthias Haupt, Leiter des Stadtarchivs, erklärt, er und sein Team bilden die Fachdienststelle für alle Fragen des städtischen Archivwesens und zur Erforschung der Stadtgeschichte. „Das Stadtarchiv als Kultur- und Verwaltungseinrichtung hat die Aufgaben, das Schriftgut zu erfassen, zu übernehmen, auf Dauer zu verwahren und zu sichern, zu erhalten, zu erschließen, nutzbar zu machen und auszuwerten. Das Archiv ist kultureller Dienstleistungsbetrieb, denn im Rahmen der Archivsatzung sind die Archivbestände jedem Interessierten auf Antrag zugänglich“, so Haupt. Heimatforscher, Wissenschaftler, Schüler und Studenten, Familienforscher, Publizisten oder sonst Interessierte können im Rahmen der städtischen Archivsatzung mit den Unterlagen im Stadtarchiv forschen und arbeiten. Weiterhin vermittelt das Archiv die Inhalte der bewahrten schriftlichen Kulturgüter der Öffentlichkeit durch Publikationen, Ausstellungen, Archivpädagogik, Zusammenarbeit mit anderen Kulturinstitutionen, Vorträge und Veranstaltungen. Ein Bufdi könnte Folgendes machen: Kennenlernen der Aufgaben und Rechtsgrundlagen des Stadtarchivs, Mithilfe im Benützungsdienst, Hilfe und Mitarbeit im Arbeitsbereich einfacher Erschließungs- und Katalogisierungsarbeiten von Archiv- und Bibliotheksgut nach jeweiliger Anleitung, Mithilfe im Bereich Reprografie und Digitalisierung, Datenpflege beim Projekt Historisches Lexikon Wasserburg, Einführung in die Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit und Mithilfe bei Veranstaltungen – oder gar ein eigenes kleines Projekt übernehmen. Die Freiweilligen erhalten ein Taschengeld von 414 Euro monatlich. Sie bekommen ein qualifiziertes Zeugnis über die Teilnahme am Freiwilligendienst. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Weitere Infos auf www.wasserburg.de unter „Kunst und Kultur“ - Stadtarchiv - „Nachrichten aus dem Stadtarchiv“.

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