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30 Jahre in der Gemeinde beschäftigt

St. Wolfgang verabschiedet die „rechte Hand des Bürgermeisters“ Annemarie Haunolder

Bürgermeister Ullrich Gaigl verabschiedete seine „rechte Hand“ Annemarie Haunolder in den Vorruhestand.
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Bürgermeister Ullrich Gaigl verabschiedete seine „rechte Hand“ Annemarie Haunolder in den Vorruhestand.

Eine top Organisationsmanagerin und zuverlässige Mitarbeiterin in vielfältigen Aufgabenbereichen hat das St. Wolfganger Rathaus nach fast 30 Jahren verlassen: Die Verwaltungsangestellte und rechte Hand des Bürgermeisters, Annemarie Haunolder, seit Jahrzehnten der „gute Geist“ im Rathaus, tritt in Altersteilzeit.

St. Wolfgang – Bekannt und geschätzt in ihrer Tätigkeit war Annemarie Haunolder auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Neben ihren zahlreichen Verwaltungsaufgaben organisierte die St. Wolfgangerin Bürgerversammlungen oder Ehrungen sowie bekannte Megaveranstaltungen, etwa die drei Gewerbeschauen in der Goldachhalle, das Dorffest, den Christkindlmarkt, Maibaum- und Faschingsfeste. Mt 62 ist nun Schluss mit dem aktiven Arbeitsleben.

Annemarie Haunolder war omnipräsent und beteiligt, wann immer es in St. Wolfgang mit Gemeindebeteiligung etwas zu organisieren gab. Das erledigte sie auf ihre ganz persönliche, sympathische Art.

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Bei der internen Verabschiedung durch Bürgermeister Gaigl erzählte Haunolder aus ihrer fast 30-jährigen Tätigkeit. Darüber ließe sich eigentlich ein Buch schreiben. Im November 1991 holte Altbürgermeister Schwimmer, damals Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetags, Kreisverband Erding, die gelernte Arzthelferin als Schreibkraft ins Rathaus. Schnell sei sie in der Verwaltung integriert gewesen und mit Aufgaben betraut worden, wie das Amtsblatt gestalten, den Schriftverkehr oder die Gemeinderatssitzungen protokollieren. Seit Anfang an arbeitete sie auch im Sekretariat des Gemeindetags, Kreisverband Erding.

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In ihren beinahe 30 Arbeitsjahren im St. Wolfganger Rathaus arbeitete Haunolder mit drei Verwaltungsleitern und zwei Bürgermeistern. In ihre „Amtszeit“ begleitete sie maßgebliche Entscheidungen und Projekte der Gemeinde, wie 1992 die Einweihung der Goldachhalle und des Kindergartens. 1992 hatte die EDV-Einführung im Rathaus begonnen mit Computern die heute wie aus der Steinzeit wirken.

Chronik ist ihr Lebenswerk

Als herausragend würdigte der Bürgermeister die stets reibungslose Vorbereitung und Mitorganisation der Dorffeste, Christkindlmärkte, der drei großen Gewerbeschauen oder der Maibaum-Feste. Ihre größte Aufgabe – „ein Lebenswerk“ - sei 1994 die Erstellung der Gemeindechronik gewesen, erinnert sich Haunolder.

Der Verwaltungsleiter damals, Gerd Donhauser, habe gesagt, „da machts a moi schnoi für die Chronik a zweispaltiges Format DIN A4 und a Word-Datei“. Und schon war sie verantwortlich für die gesamte Gestaltung der am Ende 648 Seiten starken Chronik.

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Die ruhige Arbeitsweise, ihre sympathische Art, hohe Kompetenz und Zuverlässigkeit Haunolders war nicht nur bei den Mitarbeitern und Gemeindechefs sehr geschätzt, sondern auch bei vielen Bürgern. Auch außerhalb des Rathauses war Haunolder aktiv. Als Jakob Schwimmer Mitglied des Bayerischen Landtags von 2003 bis 2013 war begleitete sie fast 2000 Besucher in den Landtag.

Es waren „schöne Jahre“, erinnert sich die St. Wolfgangerin. Gaigl bedauerte beim Abschied: „Auf die Annemarie war immer Verlass. Schod, dass sie jetzt nimma do is“. Jetzt die Füße hoch legen, das ist für Haunolder nichts. Nunt habe sie mehr Zeit für ihre Hobbys wie Reisen, Fotografieren oder Lesen. Und dann „hob i ja a no mein Gemeindetag“ – und einen ganz neuen Job als Oma.

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