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Mit Motocross und Enduro

100 Aktive bieten in St. Leonhard Motorradsport vom Feinsten

Anspannung wie bei den Profis: Die Kinder vor ihrem ersten Lauf.
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Anspannung wie bei den Profis: Die Kinder vor ihrem ersten Lauf.

Christian Kerstens, Vorsitzender des Vereins „Motocross und Endurofreunde (MCE) St. Leonhard“ ist glücklich: „Endlich“, strahlt er, „konnten rund 100 Aktive der Motocross- und Endurofreunde St. Leonhard untereinander die besten Fahrer in den jeweiligen Klassen im kameradschaftlichen Wettkampf ermitteln“.

Babensham – Das war Motorradsport vom Feinsten, so der Tenor bei den Zuschauern.

2019 machte der traditionell im Herbst terminierten Veranstaltung das Wetter einen Strich durch die Rechnung. 2020 war es dann nicht nur die herbstliche Witterung, sondern auch Covid-19. Und so wurde in diesem Jahr ein Sommerdatum gewählt und damit lag man nun, auch hinsichtlich der derzeitigen Corona-Lage, genau richtig. Die Vereinsstrecke in Stadlern in der Gemeinde Babensham musste zwar wegen erwarteter Regenfälle schon zu Beginn der Woche vor dem Wettkampf gerichtet und geschoben werden, präsentierte sich dann aber am Samstag im Bestzustand. Diesem konnte auch ein kurzer, aber heftiger Regenschauer in der Mittagspause nicht wirklich viel anhaben. Glücklicherweise blieb es sonst trocken, im Gegensatz zu vielen anderen Orten in der näheren und weiteren Umgebung.

Anspruchsvoll und verwinkelt

Am Morgen stellten sich die Endurofahrer des Vereins einer Ausdauerfahrt über Geländeschwierigkeiten von einer Stunde und elf Minuten Länge. Die Streckenbauer hatten jedes Eck auf dem eigentlich eher kleinen Gelände einbezogen und einen überaus anspruchsvollen, verwinkelten Rundkurs ausgewiesen, in dessen Verlauf es kaum Gelegenheit zu Erholung gab.

Ulli Gramersberger kam mit den Bedingungen am besten zurecht. Er absolvierte 16 Runden in der vorgegebenen Zeit. Damit hatte er eine Runde Vorsprung auf die nächst Plazierten Guido Tschugg und Clemens Wolferstetter.

Im Anschluss wurde die Strecke für die Motocross-Rennen vorbereitet. Wie üblich starteten die Kleinsten zuerst. So schlugen sich der spätere Sieger Felix Zacherl, und seine Verfolger Thomas Geidobler und Vitus Wolferstetter mit ihren 50 Kubikzentimeter Krädern tapfer auf dem zunächst noch nassen Geläuf.

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Die Klassen 65 Kubikzentimeter (Sieger: Kilian Wolferstetter), 85 Kubikzentimeter (Sieger: Xaver Krieg), 125 Kubikzentimeter (Sieger: Simon Stein), Hobby (Sieger: Magnus Czekely), Senioren (Sieger: Christian Kerstens), Damen (Siegerin: Jenny Menzel) und Pro (Sieger Guido Tschugg) folgten in dieser Reihenfolge und hatten die Strecke bald trockengefahren.

Abschließend wurde in einem überaus spannenden Finallauf der Meister aller Klassen aus den vier besten Fahrern der Klassen 125 ccm, Senioren, Pro und Hobby ermittelt, aber nur, wenn er auch bei dem Endurolauf am Vormittag in Wertung gestartet war.

Keine Unfälle und keine Verletzten

Einmal mehr konnte diesen Titel Guido Tschugg für sich gewinnen, der in beiden Motorsportarten herausragende Leistungen zeigte.

Der Finallauf gestaltete sich besonders spannend zwischen den zwei führenden Topfahrern. Fast hätte der Routinier Tschugg wie gehabt den Start vom Gatter aus gewonnen, aber der über 25 Jahre jüngere Emil-Manuel Buccioni nützte, zu allem entschlossen, eine klitzekleine Lücke und setzte sich an die Spitze des Fahrerfeldes. Sein direkter Konkurrent lies sich aber nicht verunsichern und kam ihm Runde für Runde immer näher.

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Am Hinterrad des Gegners klebend brauchte es einige Attacken, bis er sich an einem Bergabsprung mit einem beherzten Gaststoß neben den Gegner katapultierte und diesen hinter sich lassen konnte.

„Erfreulicherweise ging die Vereinsmeisterschaft, die von den First Respondern und Dr. Mandetzky aus Schnaitsee betreut wurde, ohne Unfälle und Verletzungen über die Bühne“, so die positive Bilanz des Vereinsvorstands.(red)

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