Aus dem Gemeinderat

Sportplatz Ramerberg: Bürgermeister lässt zwei Alternativen prüfen

Gibt es eine Alternative zur Verlegung des Ramerberger Sportplatzes nach Zellereit. Unser Foto zeigt das in Frage kommende Grundstück, für das die Bauleitplanung begonnen hat.
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Gibt es eine Alternative zur Verlegung des Ramerberger Sportplatzes nach Zellereit. Unser Foto zeigt das in Frage kommende Grundstück, für das die Bauleitplanung begonnen hat.
  • Heike Duczek
    vonHeike Duczek
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Gelingt es, eine Lösung für den Ramerberger Fußballplatz zu finden? Aktuell werden mögliche Alternativen zur vom Sportverein Ramerberg (SVR) bevorzugten Verlegung nach Zellereit geprüft. Dienstag, 13. Oktober, tagt außerdem der Gemeinderat ab 19 Uhr öffentlich zur Frage, wie es weitergehen soll.

Ramerberg – Erneut findet die Sitzung des Ramerberger Gemeinderates aufgrund des erwarteten hohen Besucherinteresses im Saal des Gasthauses Bichler statt.

Vertreter des Sportvereins (SV) Ramerberg haben sich im Vorfeld mit Bürgermeister Manfred Reithmeier und seinen beiden Stellvertretern getroffen. Reithmeier spricht von „einem vernünftigen Gespräch“. Im Fokus: mögliche Alternativen zur Platzverlegung nach Zellereit. Laut Bürgermeister Reithmeier werden derzeit zwei weitere mögliche Standorte im Gemeindegebiet von Ramerberg auf ihre Realisierungschancen hin untersucht – vom Experten des Bauamtes aus der Verwaltungsgemeinschaft Rott-Ramerberg und der Regierung von Oberbayern.

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Sportverein appelliert im Vorfeld an den Gemeinderat

In einem Brief an den Gemeinderat unterstreicht im Vorfeld der Sitzung SVR-Vorsitzender Andreas Baumgartner noch einmal die Forderungen des Sportvereins: Eine „umsetzbare Alternative“ zum Standort Zellerreit muss nach Angaben des SV Ramerberg folgende Eigenschaften aufweisen: große Verkehrssicherheit für die Kinder, eine Vertragslaufzeit von mindestens 25 Jahren, damit Zuschüsse gewährt werden und Kostenneutralität für den SVR, dem ein Platz in Zellereit kostenfrei verpachtet würde.

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Contra Sportplatzverlegung nach Zellereit: „Der Standort ist nicht alternativlos“

„Gelingt es der Gemeinde nicht, bis zum 31. März 2021 eine kurzfristig umsetzbare Lösung für einen neuen Fußballplatz zu präsentieren, werden diverse Mandatsträger im Verein ihre Ämter (oder besser Ehrenämter) nicht mehr weiter ausüben. Die weitere Zukunft des Vereins steht in diesem Fall definitiv auf dem Spiel“, kündigt der Vorstand des Sportvereins an. Um bei einem Scheitern der „Alternativstandortsuche“ keine Zeit zu verlieren, sollte der Gemeinderat die Weiterführung des Bauleitplanverfahrens Zellerreit beschließen. „Damit wäre zunächst noch kein Baurecht geschaffen, aber es könnte parallel im Verfahren weitergearbeitet werden“, so Baumgartner.

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