Sportler feiern Feuertaufe des neuen TSV-Turnsaals in Schnaitsee

Die TSV-Vorstandschaft mit Udo Verbega (von rechts), Manfred Heistracher und Günter Edlmann freute sich über die vielen ehrenamtlichen Helfer beim Neubau des Sportheims. Im Vordergrund Ehrenvorsitzender Günter Verbega mit seiner Frau Henriette, die oftmals selber mitgeholfen hatten. Unterforsthuber

Da konnte sich jedermann, der schon bei irgendeiner Phase des Neubaus des TSV-Sportheims dabei war, ein erstes echtes Bild von der Zweckmäßigkeit und Großzügigkeit des neuen Turnsaals des TSV Schnaitsee machen. Zu den Gästen bei der Hebfeier gehörten auch die Nachbarn, sowie Bürgermeister Thomas Schmidinger und Rektor Konrad Bräu.

Von Josef Unterforsthuber

Schnaitsee – Zunächst blickte TSV-Vorsitzender Udo Verbega auf die rund fünfjährige Phase von den ersten Gedankenspielen und Planungsentwürfen zurück. Bereits Anfang 2015 wurde den Mitgliedern ein Entwurf vorgelegt, der eine Grundsanierung des alten Gebäudes mit einer eventuellen kleinen Erweiterung vorsah. Im Herbst 2017 wurde ein Bauausschuss gegründet. Dieser besichtigte auch andere neu gebaute Sportheime. Nach Eruierung aller Umstände und besonders auch der Kosten beschlossen im April 2018 die Mitglieder einstimmig bei der Jahreshauptversammlung die Sanierung mit einem großen Anbau. Danach wurden erste Gespräche mit „Leader“ wegen einer Förderung geführt. Anfang 2019 wurde noch einmal umgeändert: Statt der Sanierung des Altbaus wurde ein Komplettabriss und Neubau beschlossen. Im Lauf des letzten Jahres wurden alle Bauanträge genehmigt und im September kam die sehnlichst erwartete Förderzusage in Höhe von 200 000 Euro durch „Leader“ und stetig trudelten weitere großzügige Spenden ein. Der Abriss begann am 1. Oktober und bereits im November war der Rohbau fertig. Zuletzt vor der Hebfeier wurde installiert, sowie Fenster und Türen eingesetzt.

„Insgesamt 91 verschiedene Bauhelfer haben ehrenamtlich mitgearbeitet. 22 Damen versorgten die Arbeiter mit bester Verpflegung. So können wir auf über 2000 ehrenamtlich geleistete Stunden stolz sein“ so Verbega. Er hob auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den beteiligten Firmen hervor. „Die Firmen ermöglichen großzügig Eigenleistungen und helfen uns dadurch bei der Finanzierung. Mittlerweile haben wir bereits 355 000 Euro verbaut.

Zum Abschluss wagte Verbega eine Einweihungsprognose: „So Anfang September sollte es soweit sein.“

Wer viel arbeitet, darf auch feiern. Das ließen sich die ehrenamtlichen Helfer nicht zweimal sagen und so wurde aus der Hebfeier ein richtig großes TSV-Fest. ju

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