Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


„Schoni-Gaudi-Baz-Lauf“ in Schonstett

Sportereignis mit Kultpotenzial: Darum suhlen sich 720 Freiwillige in Schonstett im Matsch

Bäuchlings durch den Matsch robben diese Teilnehmer.
+
Bäuchlings durch den Matsch robben diese Teilnehmer.
  • Kirsten Seitz
    VonKirsten Seitz
    schließen

Wasser, Matsch und schier unüberwindbare Hindernisse, das alles begeisterte wieder mehrere Hundert Teilnehmer in Schonstett beim „Schoni-Gaudi-Baz-Lauf“. Sportler aller Altersklassen warfen sich wieder mit großem Eifer in den Parcours. Dabei hatten sie neben der Gaudi einen besonderen Anreiz.

Schonstett – Beim diesjährigen „Schoni-Gaudi-Baz-Lauf“ blieb mal wieder nichts trocken: nicht einmal das Auge, denn auch dieses Mal waren wieder eine Menge Spaß, Humor und gute Laune angesagt. Waren bei der Premiere des Schoni-Gaudi-Baz-Laufs im Jahr 2019 gerade mal 500 Teilnehmer am Start, liefen heuer schon 720 mit. Die Veranstalter hoffen, beim nächsten Event die 1000-er Marke zu knacken, denn das „schmutzige Erlebnis“ vereint ja eine ganze Menge an positiver Dinge: Spaß, Sport, Kameradschaft, Teamgeist, Bewegung, Feiern, Essen, Trinken Unterhaltung und all das für den guten Zweck. Schließlich kommt ein Teilerlös der Einnahmen sozialen Zwecken zugute.

Den Anpfiff machte Bürgermeister Paul Dirnecker

Bürgermeister Paul Dirnecker läutete die Veranstaltung mit einer unterhaltsamen Ansprache und einem lautem Anpfiff ein. Während sich die Sportler in Form brachten, heizten die Köche schon am Vormittag ordentlich den Grill an. Schließlich war kulinarisch wie auch musikalisch wieder eine ganze Menge geboten. Das traumhaft schöne Sommerwetter krönte die Veranstaltung, bei der etwa alle 20 Minuten eine neue Gruppe mit jeweils 15 bis 35 Personen an den Start ging.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

Manche konnten am Ende sogar über das Wasser gehen.

Zunächst hieß es jedoch: aufwärmen. Dass die müden Knochen ordentlich in Schwung kamen, dafür sorgten wieder professionell die Jungs von der Sparte Fußball: Strecken, dehnen, biegen, hüpfen – es war alles dabei.

Dann ging es an den Start. Das erste Hindernis, das es zu bewältigen gab, war eine Halfpipe zum Rauflaufen und anschließendem Hangeln. Danach gab es den legendären Sprung ins kalte Nass. Wie schon 2019 sorgte ein großer Container der mit Wasser und Schlamm gefüllt war für die erste Abkühlung. Mühevoll hieß es, aus dem riesigen Container heraus zu kraxeln, um dann mit Leichtigkeit zur nächsten Station zu joggen.

Fünf Kilomter langer Parcours

Zur Stärkung waren zwischen den Hindernissen einige Versorgungsstationen aufgebaut. Heuer gab es für die Sportler neben einigen vertrauten Hindernisse, auch eine Menge neuer Herausforderungen. Nach dem Balancieren auf einer Wippe waren Bärenkräfte gefragt. An Station vier mussten große Kabeltrommeln über einen Hof gerollt werden. Dieser schweißtreibende Krafteinsatz wurde bei der nächsten Station mit einem Sprung in einen mit Wasser gefüllten Container samt Bällebad belohnt.

Theresa Fischbacher aus Schonstett vom Team „Rennsemmen“ wühlt sich hier durch das Rienbälle-Bad.

Nicht nur die Bewohner des angrenzenden Caritasheims genossen diese lustige Unterhaltung. Es folgten noch weitere 15 Stationen. Vom kühlen Nass bis zum Beautyprogramm in Form eines Schlammbades war alles dabei: Die Teilnehmer mussten übers Wasser gehen und das auf einem dünnen Steg. Außerdem sorgten Bazrobben, über Wände klettern sowie Seile und Baumstämme überwinden für jede Menge Abwechslung und Abkühlung.

Nach ihrem etwa fünf Kilometer langen Gaudilauf durften sich die Teilnehmer wieder in einem Wassercontainer abkühlen – diesmal in sauberem Wasser. Und zum Abschluss gab’s wieder die Schaumkrone beim Zieleinlauf.

Ganz Schonstett schien beim Event im Einsatz zu sein

Bis in den Abend wurde schließlich bei süßen wie auch deftigen Schmankerln, allerlei Getränken, toller Musik, sommerlichen Temperaturen und gemütlicher Atmosphäre schön gefeiert. Die Veranstalter bedankten sich bei den Schonstetter Mitbürgern. Egal ob Streckenposten, am Grill, beim Essens- und Kuchenverkauf, bei der Einweisung der Parkplätze, als rasende Versorger oder auch als Ersthelfer. Insgesamt 120 Personen waren im Einsatz um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgten. Die Spenden fließen in das Caritasheims in Schonstett, den Kindergarten Schonstett und in die Jugendarbeit des SV Schonstett. Somit ist garantiert, dass der Erlös an der richtigen Stelle ankommt.

Mehr zum Thema

Kommentare