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Nach der Pause-Corona

Spielplatz, Kindergarten und Vereine: Das plant Gars

Bei der abschließenden Diskussionsrunde konnten die Bürger Fragen und Kritik anbringen.
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Bei der abschließenden Diskussionsrunde konnten die Bürger Fragen und Kritik anbringen.
  • VonMichaela Schneider
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Bei der Garser Bürgerversammlung stellte Robert Otter die Projekte in Gars vor. Das hat die Marktgemeinde 2022 vor.

Gars – Auch in Gars fand nach der pandemiebedingten Zwangspause, wieder eine Bürgerversammlung statt. Der Einladung ins Pfarrheim waren circa 30 Leute gefolgt. Bürgermeister Robert Otter präsentierte eingangs der Veranstaltung Statistiken zur Gemeinde. Die Einwohnerzahl sei relativ gleichbleibend, die Finanzen solide. Zudem habe man im vergangenen Jahr viele Eheschließungen gehabt. Etwas bedauerlich seien aber die wenigen Schüler auf den oberen Klassen der Mittelschule.

Engagement der Bürger groß

Positiv hob Otter das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde hervor. Man habe in Gars ein intaktes Vereinsleben und viele Helfer bei den verschiedensten Projekten, gleichzeitig wären aber neue Helferinnen und Helfer jederzeit willkommen. Dies schaffe Anschluss an die Gemeinschaft, mache Spaß und fördere ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Ein großes Lob ging an die Flüchtlingshilfe, hier habe man bereits 60 Personen aus der Ukraine helfen und unterbringen können.

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Der Waldkindergarten werde gut angenommen und sei in seiner Ausgestaltung mit einem komplett eingerichteten Kindergartenraum einzigartig und nicht vergleichbar mit einem Bauwagenkonzept. Bei der Grundschule habe man sich für eine Sanierung anstatt einem Abriss und Neubau entschieden, dies sei billiger und nachhaltiger.

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Hier würde in Zukunft neben der Schule, die gesamte Bevölkerung Platz für Veranstaltungen finden. Große Probleme gebe es beim Baugebiet Klosterfeld in Au, da die ursprüngliche Planung nicht genehmigt wurde. Man sei aber in Gesprächen und hoffe auf einen glücklichen Ausgang. In Lengmoos sei ein kleines Gewerbegebiet, mit neuem Feuerwehrhaus in Planung. Der Netzempfang in Lengmoos und Mittergars soll durch neue Mobilfunkmasten verbessert werden. Für die Kläranlage müsse zudem ein neues Klärbecken angeschafft werden.

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Kritisch gesehen wurde bei der anschließenden Diskussionsrunde mit den Bürgern, dass auf dem Dach des neuen Gymnasiums keine Photovoltaikanlage installiert wurde. Es soll aber eine Anlage auf das Dach der Grundschule kommen, entgegnete Otter.

Eine Frage betraf den Kindergarten und den fehlenden Platz zum Spielen. Hier antwortete Otter, dass eine Teerfläche zum Spielplatz umgewandelt werden solle.

Fehlende Sitzgelegenheiten

Ein großer Diskussionspunkt waren die Sitzgelegenheiten auf dem Marktplatz. Diese bestünden aktuell nur aus inzwischen verwitterten Paletten und ob es nicht möglich sei, hier Bänke aufzustellen. Otter entgegnete, dass dies geändert werde und man nach Lösungen suche, Vorschläge und Wünsche aus der Bevölkerung wären immer willkommen. Auch die Abfallbeseitigung und Müllabfuhr waren Thema. Hier war die Frage, warum man die Abfalleimer an Sitzbänken entfernt habe. Otter erwiderte, dass diese entfernt wurden, da dort teilweise der Hausmüll entsorgt werde.

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