Statt Schokolade

Soyens Seniorenbeauftragter empfiehlt „Adventskalender mal anders“: 24 Menschen anrufen

Schlägt einen „Telefon-Adventskalender“ gegen Einsamkeit vor: Soyens Seniorenbeaufragter Peter Rummel.
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Schlägt einen „Telefon-Adventskalender“ gegen Einsamkeit vor: Soyens Seniorenbeaufragter Peter Rummel.

Schwierige Zeiten sind das für die Gesellschaft. Senioren – wie auch Kinder – leiden besonders unter den Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie. Soyens Seniorenbeauftragter Peter Rummel schlägt einen „Adventskalender mal anders“ vor. 24 Kontakte aufschreiben und ab dem 1. Dezember jeden Tag einen anrufen.

Von Maria Rummel

Soyen – Um etwas gegen die Einsamkeit zu tun, hat Soyens Seniorenbeauftragter Peter Rummel, der sich auch um die Gruppe „Soyen60plus“ kümmert die Idee „Adventskalender einmal anders“ entwickelt.

„Gemeinsamkeiten fehlen uns allen – so auch der mittlerweile großen Gruppe von Soyen60plus – Kontakte, fröhliche Runden in den monatlichen Treffs und natürliche die tollen Ausflüge. Sämtliche Aktivitäten wurden eingestellt“, so Rummel. Der die Maßnahme versteht. „Das ist auch von unserer Seite als Senioren die einzige Möglichkeit, das Virus einzudämmen.“

In Corona-Zeiten Kontakt per Telefon halten

Natürlich höre er immer wieder, wie sehr die Senioren die Treffen und den Austausch vermissen. Er appelliert, die Kontakte untereinander zu halten: per Telefon.

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Sein Vorschlag für die kommende staade Zeit: ein Telefon-Adventskalender. „Wie haben wir uns als Kinder über jedes Türchen des Adventskalenders gefreut, was wohl dahinter steckt. So könnten wir uns doch auch einen Adventskalender mit 24 Kontakten vorbereiten. Schreiben wir uns 24 Personen auf, rufen ab dem 1. Dezember jeden Tag einen davon an und durchbrechen somit die Mauer der Einsamkeit.

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Mehr Kommunikation

Ich bin überzeugt, dass sich dadurch eine unglaublich dynamische Kommunikation entwickelt, wie wir sie bisher noch nicht gewohnt waren“, sagt Peter Rummel im Gespräch mit den OVB Heimatzeitungen Ein Ratsch am Telefon, ein paar freundliche Worte, ein wohltuendes Gespräch – besonders zu Corona-Zeiten sei dies wichtig.

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