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AUS DEM GEMEINDERAT

Sorge um „Salamitaktik“ in Maitenbeth: Soll Kiesgrube weiter wachsen?

Klarwein Kiesgrube in Maitenbeth
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Kiesgrube Lichtfelden: Hier im Ostteil ist noch Platz zum Auffüllen, der Westteil dahinter ist bereits Wiese.
  • vonKarlheinz Günster
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Der Maitenbether Gemeinderat befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit einem zweiten Verfüllabschnitt in der Kiesgrube bei Lichtfelden. Mit nur einer Gegenstimme entschied sich das Gremium mehrheitlich wie folgt:

Maitenbeth – Nun kommt ein zweiter Verfüllabschnitt hinzu, wunderten sich Maitenbether Gemeinderäte in der vergangenen Sitzung, als es um die frühere Adler- und heutige Klarwein-Kiesgrube bei Lichtfelden ging. Weil die Straße nach Überzeugung des Gremiums den zu erwartenden Lastwagen-Verkehr nicht aushält, lehnte der Rat das Vorhaben für sich ab.

Mit dieser negativen Stellungnahme der Gemeinde muss sich nun das Landratsamt befassen, das letztlich für die Genehmigung zuständig ist.

Akzeptanz für Vorhaben schwindet

Bereits vor vier Jahren, erinnerte sich Gemeinderat Alois Kainz (Bürgerliste), gab es eine erste Auffüllung mit dem Versprechen, dass es dabei bleibt. Nun liege trotzdem der Antrag auf den „2. Verfüllabschnitt“ auf dem Tisch, bedauerte Kainz.

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Schon vor vier Jahren habe das Gremium von Problemen bei der Einhaltung der Fristen und von einer „Salamitaktik“ gesprochen, so Kainz. Daher schwinde die Akzeptanz für diese Vorhaben, gab er schon vor vier Jahren und jetzt erneut zu bedenken.

Aufgefüllt soll mit Aushubmaterial – wie bisher auch. Nach Abschluss der Verfüllung sei der Zustand einer landwirtschaftlichen Fläche angestrebt, hieß es im Antrag. Auch die Nachbarn seien aufgrund des Lärms dieser Grube nicht erfreut (Siehe Kasten), hieß es im Gemeinderat. Die Ausbeutung sei abgeschlossen, die Auffüllung komme erst später hinzu. Welche Geländeform angestrebt werde, fragte sich der Gemeinderat. Ein Anwohner wusste, dass hier schon immer ein steilerer Skihügel mit einem fünf Hektar großen Trichter gewesen sei. Diese Form sei auch jetzt schon vom Ursprung „nicht so weit weg“, fand er.

Bei einer Auffüllung sei das mittlerweile entstandene Biotop zu berücksichtigen, darauf wies Gemeinderat Bernd Achterling (Bürgerliste) hin.

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Zweiter Bürgermeister Thomas Köpernik (Bürgerliste) überschlug angesichts des möglichen Volumens der Auffüllung, dass für den Transport 25 000 Lastwagenladungen erforderlich seien. Das halte die Straße nicht aus, denn diese befinde sich schon seit Langem in einem schlechten Zustand.

Hält die Straße den Lkw-Verkehr aus?

Insgesamt sei die Auffüllung nicht zu verhindern, wusste er, doch sei eben durch die Straße die Erschließung nicht gesichert. Deshalb sollte das Gremium das Vorhaben in seiner Stellungnahme ablehnen.

So kam es dann auch: Mit einer Gegenstimme verweigerte der Maitenbether Gemeinderat mehrheitlich sein gemeindliches Einvernehmen für diesen Antrag auf Vorbescheid.

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