Der WFV ist in Sorge um den Christkindlmarkt in Wasserburg

Das Basarzelt wird es heuer beim Christkindlmarkt in Wasserburg vermutlich nicht geben.
+
Das Basarzelt wird es heuer beim Christkindlmarkt in Wasserburg vermutlich nicht geben.

Frühlingsfest: abgesagt, Weinfest: abgesagt. Die Corona-Pandemie hat dem Wirtschaftlichen Verband (WFV) Wasserburg die Haupteinnahmebasis entzogen. Das hat Folgen für den Christkindlmarkt.

Von Heike Duczek

Wasserburg – Frühlingsfest: abgesagt, Weinfest: abgesagt. Die Corona-Pandemie hat dem Wirtschaftlichen Verband (WFV) Wasserburg die Haupteinnahmebasis entzogen.

Vor allem aus den Überschüssen des Frühlingsfestes wurde der Christkindlmarkt quer subventioniert. Ob er heuer überhaupt stattfinden kann, steht noch nicht fest. Und wenn doch, in welcher Form? Das ist derzeit ebenfalls ungewiss. Vermutlich werden die 2019 erstmals veranstaltete Eisbahn in der Altstadt und das Bazarzelt nicht aufgebaut werden können, teilt die Stadt dazu mit.

+++

Lesen Sie auch: Der Corona-Ticker – Aktuelle Entwicklungen zu Covid-19 in der Region, Bayern und der Welt

+++

Trotzdem möchte der WFV einen Christkindlmarkt anbieten. Die Planungen müssen bereits beginnen. Ohne finanzielle Unterstützung der Stadt geht es jedoch nicht.

Das durchschnittliche Defizit des Christkindlmarktes betrug in den Jahren 2016 bis 2018 rund 25 000 Euro. Die Stadt unterstützte mit einem Zuschuss von 5000 Euro für Auf- und Abbau der Beleuchtung.

Heuer benötigt der WFV mehr finanzielle Hilfe. Um Planungssicherheit zu erlangen, bat er um einen Zuschuss von 30 000 Euro. Diese Summe sicherte der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig maximal zu. Abgerechnet wird 2021. duc

Kommentare