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„Unsere Seelen sind immer noch in der Ukraine“

Söchtenauer Schüler spenden für die Ukraine

Lidiia Shkurenko, Gertraud Dobmaier und Maryna Panova (von links) beantworteten Schulleiterin Marianne Kelnberger und vor allen den Schülern alle Fragen.
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Lidiia Shkurenko, Gertraud Dobmaier und Maryna Panova (von links) beantworteten Schulleiterin Marianne Kelnberger und vor allen den Schülern alle Fragen.

Mithilfe des Google-Übersetzers haben die Schüler in Söchtenau ihrem ukrainischen Besuch unzählige Fragen gestellt.

Söchtenau/Wasserburg – Sie wollten es ganz genau wissen, die Schulkinder aus Söchtenau. Deswegen wurde die Übergabe von 1.600 Euro, die die Schüler mit selbstgemalten Bildern und Singen eines Raps gesammelt hatten, zur abwechslungsreichen Fragestunde. Karlheinz Rieger und Gertraud Dobmaier, die Vertreter des Patenprojekts Wasserburg, begleitet von zwei ukrainischen Gästen, nahmen den Scheck dankbar entgegen.

Ganz genau wollten natürlich die Kinder während der Übergabe wissen, wie das fleißig gesammelte Spendengeld denn verwendet wird und wie das so auf der Flucht vor dem Krieg zugegangen ist. Mithilfe des Google-Übersetzers funktionierte die Verständigung bei der Fragestunde mit den beiden Ukrainerinnen zwar holprig, aber doch ausreichend für das gegenseitige Verstehen.

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Maryna Panova und Lidiia Shkurenko, die stellvertretend für alle in und um Wasserburg derzeit untergekommenen Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet mitgekommen waren, zeigten sich schon beim Begrüßungslied ‚Hand in Hand‘ sehr gerührt. Ihr besonderer persönlicher Dank galt anschließend allen kleinen Spendern – ein Dank, der sie lebenslang begleiten werde, wie sie betonten. Vor allem das liebevoll gestaltete Plakat mit Wünschen der Schulkinder in ukrainischer Sprache, das von Schulleiterin Marianne Kelnberger überreicht wurde, fand besondere Aufmerksamkeit.

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Während der zahlreichen Schülerfragen ließen die Beiden aber keinen Zweifel daran, dass sie unbedingt wieder zurück in die Ukraine wollen. Deutschland sei ein schönes Land und sie fühlten sich herzlich und liebevoll hier behandelt, aber „unsere Seelen sind immer noch in der Ukraine“, betonten sie sichtlich gerührt vom Interesse der Kinder, die sogar wissen wollten, wie die aus der Ukraine mitgenommene Katze heißt.

Alle spürten aber auch schnell, dass zu persönliche Fragen auch die negativen Erinnerungen an die Flucht hochkommen ließen, hatte doch Lidiia Shkurenko bereits bei den Kriegshandlungen 2014 aus ihrer damaligen Heimat fliehen müssen. Viel zu schnell beendete letztlich der Pausengong die intensive und emotionale Begegnung mit Opfern dieses so sinnlosen Krieges.