Warum vor dem Wasserburger Rathaus ein fast 2 Meter großer Hase sitzt

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  • Heike Duczek
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Die 500 Kilo schwere Skulptur ist derzeit der Hingucker und das soll auch so sein: Denn das Riesenkarnickel wirbt für die Große Kunstausstellung in der Stadt.

Wasserburg – Die 500 Kilo schwere Skulptur mit Tisch aus Bronzeguss sorgt für Menschenaufläufe am Marienplatz – wobei nicht alle Betrachter das Tier angesichts der überlangen, geschwungenen Ohren gleich richtig einordnen, berichtet der Ak 68 schmunzelnd. Auch ein Elefant sei darin schon gesehen worden. Der Hase, gestaltet von Künstlerin Susanne Beurer aus Malching am Inn, hat sogar einen Namen: „Johnny K. Rotten“.

Kunstausstellung eröffnet am 26. Juli

Warum, das verrät die Große Kunstausstellung am Sonntag, wenn sie – erstmals ohne Vernissage aufgrund der Corona-Pandemie – eröffnet wird. Im großen und kleinen Rathaussaal sowie im Ganserhaus zeigt die Künstlergemeinschaft AK 68 insgesamt 137 Arbeiten von 91 Künstlern – täglich von 10 bis 18 Uhr. Ausstellungsende ist am 23. August. Auch vor dem Ganserhaus wird eine Skulptur aufgestellt: eine Stele von Peter Reich.

Die beiden gewaltigen Skulpturen – der Hase ist 1,75, die Stele 3,80 Meter hoch – sind vor der Aufstellung auf ihre Statik überprüft worden, sichert der Kunstverein zu. Alljährlich sorgt er vor dem Rathaus mit einer Großskulptur für Aufmerksamkeit. Und vergibt im Rahmen der Großen Kunstausstellung mit internationalen Teilnehmern auch einen Preis für junge Kunst: Heuer geht dieser an Bildhauer Maximilian Bernhard aus Kitzbühel.

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