Sichere Ampeln und Zebrastreifen

Die Schülerlotsenan der Grund- und Mittelschule, unterstützt von Polizeihauptkommissar Harald Jungbauer, üben „den Dienst für den Nächsten“. oa
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Die Schülerlotsenan der Grund- und Mittelschule, unterstützt von Polizeihauptkommissar Harald Jungbauer, üben „den Dienst für den Nächsten“. oa

Der Aufruf des Elternbeirates der Haager Grund- und Mittelschule ging an die Eltern und größeren Schüler, die Wege von und zu den Kindergärten und Schulen sicherer zu machen. Es nutzte.

Haag – Petra Corticelli-Pöschl und Martina Troche kümmern sich seit dem erfolgreichen Aufruf um die entsprechenden Helfer. Seitens der Schule werden derzeit vier Schülerinnen und zwei Schüler der neunten Klasse zur Wegesicherung vor der Schule am Zebrastreifen freigestellt.

Polizeihauptkommissar Harald Jungbauer, Jugendverkehrserzieher der Polizeiin-spektion Waldkraiburg, übte gemeinsam mit den Eltern und Jugendlichen. In insgesamt sechs Stunden wurde im Haager Zentrum an der Fußgängerampel am Kerngarten die Praxis der Gehwegsicherung erlernt und mit anschließender Prüfung das Wissen und Durchsetzungsvermögen getestet. Mittlerweile kann man zwölf Erwachsene und einige wechselnde Schüler in der Zeit von 7.30 bis 7.55 Uhr und mittags je nach Verfügbarkeit an der neuen Ampel in der Münchener Straße, dem Bürgersaal oder auch dem Zebrastreifen am Schachenwald und der Schule bei ihrem Dienst beobachten. Martina Troche orderte über die Verkehrswacht Bayern die kostenlose Schutzbekleidung für die freiwilligen Schulweghelfer und Bürgermeisterin Sissi Schätz stellte für das Ehrenamt der Erwachsenen eine Jahresfreikarte für das Freibad Haag in Aussicht. Laut dem Elternbeirat werden für die Abdeckung sämtlicher Querungen wie am Löwenbrunnen, dem Übergang an der Enzensperger Straße noch engagierte Eltern und Schüler gesucht. Je mehr Erwachsene sich an der Schulwegsicherung für die kleineren Verkehrsteilnehmer beteiligen würden, desto kleiner werde der zeitliche Aufwand für den Einzelnen. Der Erfolg dieses Einsatzes gibt den Helfern recht, wie die letzten Wochen beweisen: Autofahrer, die bei Rot an der Ampel weiterfahren oder einen „sportlichen Fahrstil“ an den Tag legen, werden zusehens weniger, wenn die Schulweghelfer an den Überquerungen stehen. Auch bei den Schuleinschreibungen wird der Elternbeirat kräftig die Werbetrommel rühren und an die Eltern der künftigen Erstklässler mit der „Bitte um Mithilfe“ herantreten. oa

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