Für Fußgänger

Sicher über die B 15: Neue Chance für Querungshilfe bei Rott

Treffen vor Ort: Bürgermeister Daniel Wendrock, Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner und die beiden Rotter Kreistagsmitglieder Matthias Eggerl und Franz Ametsbichler (von links).
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Treffen vor Ort: Bürgermeister Daniel Wendrock, Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner und die beiden Rotter Kreistagsmitglieder Matthias Eggerl und Franz Ametsbichler (von links).

In die Planungen für die Querungshilfe an der B 15 in Rott ist zuletzt neuer Schwung gekommen. Das Staatliche Bauamt Rosenheim prüft derzeit die Aufnahme in die für nächstes Jahr vorgesehene Sanierung der B 15 im Bereich Lengdorf.

Rott – Die Forderungen nach einer Überquerungshilfe in diesem Bereich sind alt. Nicht nur im Sommer wechseln zahlreiche Fußgänger und Radfahrer die Straßenseite, um Richtung Rotter Ausee zu gelangen. Der Badesse ist aber auch zu den übrigen Zeiten ein beliebtes Naherholungsgebiet und die Zahl der querenden Fußgänger entsprechend hoch. Eine Situation, die nicht zuletzt aufgrund des weiter anwachsenden Verkehrs auf der Bundesstraße erhebliche Gefahren mit sich bringt, so das Gemeindeoberhaupt von Rott.

Gemeinsam mit dem Gemeinderat hatte Bürgermeister Daniel Wendrock angesichts der für 2021 in diesem Abschnitt geplanten Straßensanierung erneut die Initiative für eine Querungshilfe aufgenommen. Eine Übernahme der Kosten durch die Gemeinde kam aufgrund der fehlenden Haushaltsmittel und angesichts der anderweitigen Projekte allerdings nicht in Betracht.

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Es folgten zahlreiche Gespräche und Verhandlungen, in die sich neben dem Bürgermeister, Gemeinderatsmitglied Johann Kirschbaum, Kreisräten und Rotter Bürgern auch der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner eingeklinkt hatten. „Mir liegt es sehr am Herzen, dass hier eine Querungshilfe entsteht, die vor allem Familien, Kindern und Jugendlichen auf ihrem Weg zum sommerlichen Badespaß eine verkehrssichere Überquerung der Straße ermöglicht“, so Stöttner.

Das Staatliche Bauamt hat sich nun grundsätzlich bereit erklärt, die Kosten für die Querungshilfe zu tragen und die Maßnahme in die Planung für 2021 aufzunehmen teilt Wendrock mit.

Ohne Grundabtretung nicht zu realisieren

Schon jetzt sei allerdings klar: Ohne Grunderwerb von privaten Anliegern wird das Ganze nicht zu realisieren sein. Wenn die endgültigen Planungen vorliegen, werden Gemeinde und Staatliches Bauamt konkret auf einzelne private Grundstückseigentümer zugehen. „Wenn alle an einem Strang ziehen, werden wir eine hoffentlich gute Lösung für unsere Bürger zustande bringen“, so Bürgermeister Wendrock.

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