Segen für „Arche Noah“: Neubau des katholischen Kindergartens in Haag ist fertig

Zufriedene Gesichter: Sabine Materna vom Kita-Verbund, Pfarrer Pawel Idkowiak, Bürgermeisterin Sissi Schätz, Bauamtsleiter Andreas Grunder, Architekt Johannes Schmuck sowie die Kindergartenleiterinnen Alexandra Engl und Petra Wenhardt (von links). bauer

Der Neubau im Ostteil des katholischen Kindergartens „Arche Noah“ in der Berger Straße wurde fertiggestellt. Pfarrer Pawel Idkowiak erteilte den Segen. Bürgermeisterin Sissi Schätz dankte allen Beteiligten. Architekt Johannes Schmuck sprach von vorbildlicher Bauleistung.

Haag – Der Neubau im Ostteil des katholischen Kindergartens „Arche Noah“ in der Berger Straße wurde fertiggestellt. Pfarrer Pawel Idkowiak erteilte den Segen. Bürgermeisterin Sissi Schätz dankte allen Beteiligten. Architekt Johannes Schmuck sprach von vorbildlicher Bauleistung.

Sanierung des Bestandbaus im nächsten Jahr

Mit dem Willkommenslied „Griaß di!“ empfingen die Kindergartenkinder den außergewöhnlichen Besuch von Bürgermeistern, Planern und Honoratioren. Bürgermeisterin Sissi Schätz nahm die „ehrenvolle Aufgabe“ wahr, für die rechtzeitige Umsetzung des Baues allen Beteiligten zu danken. Beeindruckt war sie von dem Farbkonzept: „Ich hoffe, dass nach der Gesamtherstellung ein ruhiger, harmonischer Eindruck entsteht.“

Für Architekt Johannes Schmuck ist nun Halbzeit. Der erste Bauabschnitt wurde mit dem Anbau fertiggestellt. Bis zum Ende des Jahres soll die „großzügige Situation“ der Gartenanlage ausgeführt werden. Im nächsten Jahr beginnt die Sanierung des Bestandbaus, so dass zum Beginn des Kindergartenjahres 2020 die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein wird.

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Nach zögerlichem Beginn habe man die Lösung für Anbau und Neugestalten der Grünanlagen gefunden, so Schmuck. Der Garten bleibe der „Arche Noah“ dadurch nicht nur erhalten, sondern voll nutzbar. Insgesamt sollen das Haus acht Gruppen bewohnen. Nun sind im Neubau vier untergebracht. Der Bestand umfasste 1430 Quadratmeter, der Neubau schloss sich mit 547 Quadratmetern an. Die komplette Nutzfläche wird sich auf 2000 Quadratmeter erstrecken.

„Vorbildliche Bauleistung“

Eine „vorbildliche Bauleistung“ bestätigte er Kollegin Jutta Petsch. An der Ausführung habe man hauptsächlich heimische Firmen beteiligt. Die Kosten seien im Rahmen geblieben: „So werden wir wohl auch abschließen.“ Generell gilt nach Architekt Schmuck: „Neubau und Sanierung werden durch erträgliche Belastungen ausgeführt.“

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Das Gebet für einen „fröhlichen Ort des Spielens und Lernens“ sprach Pfarrer Pawel Idkowiak: „Nimm das Haus, das für die Kinder errichtet wurde, in deine Obhut!“ Anschließend führten die Leiterinnen Petra Wenhardt und Alexandra Engl durch die Räumlichkeiten. „Wir freuen uns“, teilte Sabine Materna für die Trägerschaft des Kita-Verbundes mit. Die Räumlichkeiten sollen sich nun in den „guten laufenden Betrieb“ integrieren. Mit der Fertigstellung sei den Ausführenden eine Punktlandung gelungen. Besonderer Dank gebühre der Begleitung von Bauamtsleiter Andreas Grundner und der Kindergartenleitung mit Team.

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Die Abschlussrede hielt Regina Loboda vom Elternbeirat und Förderverein. Einen Dank von Herzen und großes Lob zollte sie der „guten Sache“ und berichtete, dass sich die Kinder schon auf die schönen, neuen Räume freuten. Den Umzug hätten sie als einen Höhepunkt ihres Kindergartenalltags erlebt. Nun werde man gemeinsam den neuen Räumlichkeiten neues Leben einhauchen. Die Leiterinnen mit ihrem Team belohnte Regina Loboda für die Zusammenarbeit mit einem Korb reifer Früchte.

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