Schulverband Haag schafft Ausleih-Tablets an

Mit Tablets und Laptops sollen die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Haag künftig digital arbeiten, so das Ziel des Schulverbands.
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Mit Tablets und Laptops sollen die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Haag künftig digital arbeiten, so das Ziel des Schulverbands.

Auf dem Weg zur weiteren Digitalisierung der Haager Grund- und Mittelschule nutzt der Schulverband ein Förderprogramm. Der Kämmerer rechnet mit 90 Prozent Förderung.

Von Ludwig Meindll

Haag – „Schreiten wir voran auf dem Wege der Digitalisierung.“ Dieses Motto gab Bürgermeisterin Sissi Schätz nach dem Beschluss des Schulverbands aus, die EDV-Infrastruktur an der Grund- und Mittelschule Haag weiter auszubauen. In Zukunft sollen unter anderem ausreichend Tablets und Laptops vorhanden sein, die an Schüler verliehen werden können.

„Sehr viel Geld“ habe der Schulverband für die Verbesserung der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) an der Grund- und Mittelschule schon investiert, so die Schulverbandsvorsitzende. Das Geld sei für Schüler wie Lehrer gut angelegt. Nach diesen Verbesserungen im Rahmen des Digitalpakts soll nun ein weiterer Schritt erfolgen.

Es gilt eine W-LAN-Infrastruktur zu schaffen, um weitere Labtops für den Unterricht einsetzen zu können. Die Kosten dafür sind aufgegliedert in 11 000 Euro für die Projektierung, 35 000 für die W-LAN-Infrastruktur und 18 000 Euro für die Beschaffung neuer Tablets und Labtops.

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Die Schulleitung signalisierte dazu, dass die Bildungseinrichtung bereits „relativ gut“ dastehe. Der Ausbau sei nun aber nötig für die weiteren Schritte. Es gäbe gute Lernprogramme dafür. Der Bedarf sei gegeben.

Die neuen Tablets und Labtops werden über das W-LAN verbunden. In der schriftlichen Stellungnahme heißt es weiter: Mit dem flächendeckenden W-LAN könne die Schule Kinder und Jugendliche „dort abholen, wo sie sind und mit ihnen einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihrem eigenen Smartphone einüben“.

Rektorin Ulrike Zehentmaier ergänzte in der Sitzung, dass die Schüler in der Regel unterschiedlich ausgerüstet seien. Der Bedarf liege wohl höher, als angenommen. Die Geräte sollten für den Unterricht verwendet werden und an die Schüler verliehen werden. Auch in Krisenzeiten, wenn eine Quarantäne oder eine Schulhausschließung anstehe, könnten Labtops und Tablets zum Lernen mit nach Hause gegeben werden.

Kämmerer erwartet 90 Prozent Förderung

Kämmerer Christian Prieller teilte mit, dass die Maßnahmen zu 90 Prozent gefördert würden. Der Schulverband habe lediglich noch einen Antrag zu stellen. Die Zusage sei wahrscheinlich. Generell will der Verband laut Bürgermeisterin Schätz darauf achten, dass die „Töpfe des Förderprogramms“ gut ausgeschöpft werden.

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Eine Frage stehe jedoch für die Zukunft noch offen: Die anzuschaffenden Geräte für den EDV-Einsatz im Unterricht seien erfahrungsgemäß drei bis vier Jahre funktionstüchtig. Wer sei dann für die nächste Beschaffung zuständig?

Einstimmig votierten die Mitglieder des Schulverbands für die angesprochenen Maßnahmen in dem abgesteckten finanziellen Rahmen. Die Schulverbandsvorsitzende wurde ermächtigt, entsprechende Angebote einzuholen und das wirtschaftlichste zu vergeben.

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