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ENTLASSFEIER AN ZWEI TAGEN

Rektorin der Wasserburger Mittelschule: „Wow, wir sind begeistert“

„Eine wahrhaft anstrengende Zeit, die von allen viel verlangt hat, liegt jetzt hinter euch. Und wow, wir sind begeistert!“, sagte die Rektorin der Mittelschule Wasserburg bei der Abschiedsfeier der Absolventen in der Aula.
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„Eine wahrhaft anstrengende Zeit, die von allen viel verlangt hat, liegt jetzt hinter euch. Und wow, wir sind begeistert!“, sagte die Rektorin der Mittelschule Wasserburg bei der Abschiedsfeier der Absolventen in der Aula.

Mit sanften Tönen aus dem Lied „Viva la Vida“ von Coldplay, gespielt am Keyboard von einem Absolventen der Praxisklasse, begann die Abschlussfeier für die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Wasserburg. 151 junge Leute sind zu den Prüfungen angetreten, 129 waren erfolgreich.

Von Suzanna Vidacovic

Wasserburg – Mit einem breiten Lächeln und stolzen Blick verabschiedete sich eine weitere Generation der Mittelschule Wasserburg von ihren Lehrkräften und Mitschülern. Mit coronabedingten Einschränkungen fand die Abschlusszeremonie klassenweise an zwei Tagen statt.

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In der dekorierten Aula der Mittelschule versammelten sich festlich gekleidete und plötzlich so erwachsene Jugendliche, die gefühlt bis gestern durch die Räume und Gänge der Schule liefen. Dazu bereit, mit einem großen, letzten Schritt in die Zukunft zu gehen.

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Zur Begrüßung fand die Schulleiterin Maria Albert lobende Worte für die Absolventenschar und für die Lehrkräfte. „Eine wahrhaft anstrengende Zeit, die von allen viel verlangt hat, liegt jetzt hinter euch. Und wow, wir sind begeistert!“

151 Prüflinge traten an

Eine erfolgreiche Prüfung haben in diesem Jahr insgesamt 129 von 151 Prüflinge abgelegt. Die Quote für den qualifizierenden Mittelschulabschluss ist bei 83,3 Prozent, die Mittlere Reife haben 96,3 Prozent erreicht. „Das ist ein Grund, auf euch alle stolz zu sein. Wir, die Schulfamilie der Mittelschule Wasserburg, sind es auf alle Fälle. Jetzt kommt der nächste Schritt.“

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Die Rektorin bedankte sich bei allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern. „Mein größter Wunsch an euch – geht achtsam mit euch und eurer Umgebung um“. An einem Beispiel aufgezeigt: „Achtsamkeit in Bezug auf digitales Fasten - Die Zeit, die du für andere immer erreichbar bist, ist ein Widerspruch zur Achtsamkeit. Dein Handy und deinen Computer bewusst auszuschalten wäre ein erster Schritt. Das Ziel sollte aber sein, dein Handy, deinen Computer nur noch bewusst einzuschalten.“

Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl gab den Entlassschülern einen wichtigen Rat für die Zukunft: „Im Leben ist es so, dass das Lernen mit dem Schulschluss nicht zu Ende ist. Ihr müsst noch viel dazu lernen. Nicht nur ihr, sondern wir Erwachsenen lernen laufend dazu, also bleibt dran.“

Die Klassleiter aus allen Klassen ließen in sehr persönlich gehaltenen Worten die vergangenen Schuljahre Revue passieren. Jeder fand wertschätzende Worte für seine Schülerschaft.

Schließlich waren die Absolventen und Absolventinnen an der Reihe. Aus verschiedenen Klassen fanden die jungen Leute lobende Worte in einer Rede oder in einer Abschiedsgeschichte auf Bairisch, mit Übersetzung ins Hochdeutsche.

Vertreter der neunten Klassen waren sich bei ihrer Abschlussfeier einig: Leicht war es nicht.

Kompliziertes alleine gemeistert

Das letzte Jahr und dazu noch Distanzunterricht, schlechte Internetverbindung und beispielsweise komplizierte Aufgaben allein zu meistern – das war manchmal zu viel. „Die Klassenleiter waren stets bereit weiterzuhelfen. Wenn sie alle nicht wie ein Team zusammengearbeitet hätten, wäre es viel schwerer gewesen, heute hier zu sein“, so der Tenor.

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Nach der Zeugnisübergabe und Ehrung der besten Prüflinge, beschenkte der Elternbeirat alle mit einem selbst gebastelten Wunschtütchen.

Zur Erinnerung wurde noch ein letztes Klassenfoto gemacht und dann ist für alle die Zeit gekommen, ihre eigene Geschichte zu schreiben.

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