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GUTE NACHRICHTEN IM GEMEINDERAT

Ein Novum: Der Schulhausneubau in Rott wird wohl 800.000 Euro günstiger

Um das Schulgelände der neuen Grund- und Mittelschule sicherer zu gestalten, stimmten die Gemeinderäte der Installation weiterer Geländer zu.
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Um das Schulgelände der neuen Grund- und Mittelschule sicherer zu gestalten, stimmten die Gemeinderäte der Installation weiterer Geländer zu.
  • VonRichard Helm
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Normalerweise werden Bauprojekte fast immer teurer als geplant, doch in der Gemeinde Rott ist es genau umgekehrt: Der Schulhausneubau wird wohl 800.000 Euro weniger kosten, als man ursprünglich kalkuliert hat. Hier sind die Gründe dafür.

Rott – 800.000 Euro weniger wird der Schulhausneubau kosten. Diese gute Nachricht verkündeten die Architekten und Diplom-Ingenieure Bernhard Putzhammer und Marie Rebotzke von der Architekten-Arbeitsgemeinschaft Putzhammer und Meier in der der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Sie stellten einen Zwischenbericht zum Schulhausneubau vor. Nachdem drei Viertel der Gewerke vergeben wurde, liegt die derzeitige Kostenentwicklung um 800.000 Euro günstiger als kalkuliert.

Gesamtkosten bei 18 statt 19 Millionen Euro

Sollte sich bei dem noch ausstehenden Viertel der Gewerke nichts ändern, werden die Gesamtkosten bei rund 18 statt 19 Millionen liegen. Allerdings sind Zweifel angebracht, denn es herrscht eine Knappheit bei den Baumaterialien. Vor allem der Bezug von Dämmstoffen ist problematisch und die Arbeiten hinken um drei Wochen hinterher. Der Zeitpuffer ist aufgebraucht, dennoch soll der Rohbau bis Dezember stehen.

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Ziel ist es, den Bau winterfest zu machen. Wenn das gelingt, können die weiteren Termine zum Ausbau der Gewerke ab Dezember 2021 und zur Fertigstellung bis Ostern 2023 eingehalten werden. Die Grundsteinlegung wird im Mai – zwei Monate später als geplant – stattfinden.

Architekten empfehlen Sicherheitsmaßnahmen

Einen Änderungsvorschlag hatten die Architekten Putzhammer und Rebotzke auch im Gepäck: In Absprache mit dem Landschaftsarchitekten stellte sich heraus, dass zu wenig Geländer eingeplant wurden. Der Höhenunterschied von über zweieinhalb Metern bei den Lichtgräben kann für die Schüler zur Gefahr werden.

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Dazu sind 155 Meter Geländer, die rund 41.000 Euro kosten, geplant.

Weitere Geländer geplant

Gemeinderätin Carola Kahles (RF) hält dies nicht für nötig, eine ausreichende Bepflanzung würde den Zweck erfüllen. Marinus Schaber (BfR) war dafür, diese Maßnahme erst durchzuführen, wenn es notwendig ist. Der Zweite Bürgermeister Alfred Zimpel (BfR) wies darauf hin, dass es für spielende Kinder ohne Geländer gefährlich werden könnte. Auch Sebastian Mühlhuber (CSU) will kein Risiko eingehen.

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Mit zwei Gegenstimmen entschied sich der Rat für das weitere Geländer.

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