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168-MAL MITTLERE REIFE

„Ein richtig guter Jahrgang“: Wasserburgs Realschüler werden feierlich verabschiedet

In drei Etappen feierte die Realschule Abschied von ihren 168 Absolventen in der Turnhalle.
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In drei Etappen feierte die Realschule Abschied von ihren 168 Absolventen in der Turnhalle.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Am Schluss saß Schulleiter Markus Hösl-Liebig entspannt und zufrieden in der Turnhalle: Stundenlang hatte am Donnerstag die Zeugnisausgabe in der Realschule gedauert, denn sie musste für die 168 Absolventinnen und Absolventen in drei Durchgängen erfolgen – wegen Corona war Abstand geboten, das Landratsamt hatte der Veranstaltung ein strenges Hygienekonzept auferlegt.

Wasserburg – „Wir haben die Gruppen so eingeteilt, dass wir immer etwa gleich viele Schüler in der Halle hatten“, beschrieb Hösl-Liebig den organisatorischen Aufwand. Aber alles ist gut über die Bühne gegangen – strahlende Gesichter gab es bei den abschließenden Gruppenfotos.

Zum Glück nur sehr wenig ernste Corona-Fälle

Schick waren die Absolventen gekleidet, viele Mädels in wunderschönen Dirndl. In seiner Ansprache vor Eltern und Schülern unterstrich der Schulleiter den Wert der Solidargemeinschaft.

Die aber könne nur funktionieren, wenn das Ich in die Gemeinschaft eingebunden werde.

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Mit Blick auf Corona sagte Hösl-Liebig: „Wir hatten zum Glück nur sehr wenige ernste Fälle in der Schule, und das ist zu einem sehr großen Teil euer Verdienst.“ Mit Video-Grußbotschaften wandten sich Landrat Otto Lederer und Bürgermeister Michael Kölbl an die Festgemeinschaft.

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„Ich habe mich mit einigen Eltern unterhalten, die sich bei mir bedankt haben, weil es sehr schwierig war“, sagte Hösl-Liebig anschließend im Gespräch mit unserer Zeitung auf die Frage, wie er das vergangene Schuljahr charakterisiere. Es sei darum gegangen, alle Schüler mit funktionierenden Geräten auszustatten, ihnen auch die Möglichkeit zu geben, von zu Hause aus mitzuarbeiten.

„Da gab es Anlaufschwierigkeiten, aber wir haben das sehr gut hinbekommen.“

Keiner in diesem Jahrgang ist durchgefallen

Dass man nach den Pfingstferien wieder in den Präsenzunterricht habe gehen können, sei jedoch sehr wichtig gewesen. Und so zog er eine insgesamt positive Bilanz: „Der Jahrgang war richtig gut. Es ist kein Schüler durchgefallen.“ Die Prüfungen seien zudem keineswegs einfacher gewesen. „Gerade die diesjährige Englischprüfung fand ich sehr anspruchsvoll. Jeder hat gemerkt, dass es ohne Fleiß nicht geht. Man braucht eben auch den Ehrgeiz“, so Hösl-Liebig. Etwas zu kurz gekommen sieht er allerdings die Solidarität: „Diese Tugend konnten die Schüler nicht ausreichend praktizieren.“

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Daran zu arbeiten, sei eine Aufgabe für das kommende Schuljahr. Sprich: Mehr Gemeinschaftsveranstaltungen zu organisieren.

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