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DIE HÄLFTE HAT 1 VOR DEM KOMMA

Die Realschule Haag verabschiedet 122 Absolventen mit dem Song „Viva la Vida“

Humorvoll verabschiedete sich Schülersprecherin Tanja Lechner von Mitschülern, Lehrern und Eltern.
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Humorvoll verabschiedete sich Schülersprecherin Tanja Lechner von Mitschülern, Lehrern und Eltern.
  • VonLudwig Meindl
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122 Absolventen zählte die Haager Realschule zur Entlassfeier in der Turnhalle. 50 Prozent davon hatten eine Eins vor dem Komma. Unter schwierigen Bedingungen ist somit ein „Kraftakt für alle Beteiligten“ gut ausgegangen, lobte Bürgermeisterin Sissi Schätz.

Haag – Nach Haager Realschultradition eröffnete das Schulorchester feierlich den Akt, den Konrektorin Eveline Abt „ein besonderes Ereignis unter besonderen Umständen“ nannte. Der Abschluss biete den Schülern jedoch das Gefühl von Sicherheit und Freiheit. Die Gratulation im Namen des Landkreises überbrachte stellvertretende Landrätin Cathrin Henke: „Darauf könnt ihr stolz sein.“ Eines stehe aber fest: „Das Lernen hört nicht auf.“

Mit wachen und klaren Augen in die Welt

Neue Türen stünden offen, die Absolventen müssten künftig selber die Entscheidungen fällen. Darauf habe sie die Realschule Haag bestens vorbereitet, noch dazu, weil sie eine „schwierige Zeit unter besonderen Bedingungen“ gemeistert haben.

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Nach diesem „Kraftakt“, so Bürgermeisterin Sissi Schätz, wünsche sie allen, dass sie künftig auf eine schöne Zeit in Haag zurückblicken. Für das Zentrum hätten die Realschüler zum alltäglichen Anblick gehört. Sie hätten einen veränderten Schulalltag miterleben müssen und bestimmt gefunden, dass persönlicher Unterricht immer der Bessere ist: „Auch Reibereien kann man da besser austragen als über die Videokonferenz.“ Nun sollten sie mit wachen und klaren Augen in die Welt gehen.

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Aus Sicht der Eltern schilderte Elternbeiratsvorsitzende Stephanie Brandmaier die letzten zwei Jahre ebenfalls als eine schwierige Zeit: „Die gehören aber zu einem schönen Leben dazu.“ Sogar die Abschiedsparty habe ausfallen müssen. Nun laute jedoch das Motto: „Geht mutig euren Weg!“

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Einen erfrischenden Akzent setzte Schülersprecherin Tanja Lechner mit einer humorvollen Rede in Bayerisch, als sie über „vui coole Aktionen“ berichtete und an den ungewöhnlichen Modus von Planen und Absagen erinnerte: „So is‘ de ganze Zeit dahinganga.“ Neue Erfahrungen waren neben vielem anderen: „Homeschooling is ned so einfach.“ Trotzdem hätten die Schüler auch zu einer „echt Riesengaudi“ gefunden.

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Ministerialbeauftragter Wilhelm Kürzeder, selber einmal Rektor der Haager Realschule, definierte die Zeugnisverleihung in der Turnhalle als „nicht im Normalmodus“: „Doch es ist schön, dass wir zusammenkommen können.“ Die Zeugnisse schwarz auf weiß als Ergebnis des Schullebens ausgehändigt zu bekommen sei ein schönes Ereignis. Er gratuliere im Namen des Kultusministeriums, so Kürzeder. Und das einer Schülergeneration, „die noch Skilager und Schullandheim“ kennenlernen habe dürfen. Sie hätten hier viel gelernt, dazu eine positive Grundüberzeugung: „Es geht auch um Gott und die Schöpfung.“ Nun sollten die Absolventen hinausgehen, das Motto des Tages laute: „Die Gesellschaft braucht euch.“

Für die Besten gab es Förderpreise zum Abschied

Eine besondere Honorierung erhielten die Besten ihrer Fächer mit dem Haager Förderpreis von Lois Unertl für die Brauerei Unertl, Hermann Jäger für das Haager Milchwerk, Dr. Ulrich Schwarz für die Kraftwerke und Thomas Cestaro vom Vorstand der Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth.

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Die Klassleiter vergaben die Zeugnisse, bevor Bläserklassen die Absolventen mit „Viva la Vida“ in das Leben hinaus spielten.

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