Schulbusbetrieb in Pfaffing: Kinder werden in Gruppen unterteilt

Die Corona-Pandemie macht auch den Schubusverkehr deutlich aufwändiger.
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Die Corona-Pandemie macht auch den Schubusverkehr deutlich aufwändiger.

Die Beförderung der Kinder im Schulbus gestaltet sich unter Einhaltung der aktuellen Regeln als Herausforderung. Das wurde in der jüngesten Sitzung des Pfaffinger Gemeinderats deutlich.

Pfaffing –Einsteigen und losfahren, so einfach ist das nicht mehr. Zu berücksichtigen sind Abstände, das Alter der Kinder und somit auch, ob sie Masken tragen müssen oder nur dürfen und ob sie aus einem Haushalt sind. Das macht es innerhalb der Gemeinde schwierig, weil der gemeindeeigene Kleinbus Kinder in die Schule als Pflichtaufgabe, aber freiwillig in den Kindergarten transportiert. Letzteres geschieht nur morgens gegen einen Kostenbeitrag.

Desinfizieren nach jeder Tour

Gemeinderätin Elisabeth Gralka (UBG) fährt den Bus und berichtete von dem höheren Aufwand, nach jeder Tour den Bus zu desinfizieren.

Abzuwägen war nun, welches Kind als Kontaktperson ersten Grades gilt und wer daher von einer möglichen Quarantäne betroffen sein könnte. Dazu gab es Gespräche mit dem Landratsamt, das dazu riet, die beiden Gruppen, Schüler und Kindergarten, zu trennen. Das Tragen von Masken minimiere demnach das Risiko für die anderen Fahrgäste, lautete eine Zusammenfassung.

Bei kleinen Kindern sei aber nicht sicher, kam der Rat überein, dass diese zuverlässig und durchgehend ihre Masken tragen. Während Schulkinder weiterhin befördert werden, soll bei Fahrten in den Kindergarten nun die Bedürftigkeit geklärt werden, beschloss der Gemeinderat einstimmig. kg

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