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Schulverbandssitzung

Schulbetrieb in Eiselfing für nächstes Jahr gesichert

Die Grund- und Mittelschule Eiselfing bleibt zumindest vorerst in Betrieb. Entsprechende Instandhaltungsmaßnahmen beschloss der Schulverband.
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Die Grund- und Mittelschule Eiselfing bleibt zumindest vorerst in Betrieb. Entsprechende Instandhaltungsmaßnahmen beschloss der Schulverband.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Der Betrieb der Grund- und Mittelschule Eiselfing ist vorerst gesichert. Trotzdem gibt es noch viele Problemstellen.

Eiselfing – Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Mittelschule Eiselfing geschlossen wird. Der Gemeinderat Amerang hat schon vor mehreren Wochen eine Sanierung und einen Neubau abgelebt (wir berichteten) Schon damals hatte sich der Rat aber dafür ausgesprochen, eine Schulsprengeländerung nicht zu überstürzen und Maßnahmen für den Gebäudeerhalt, die nötig werden, um den Schulbetrieb in den nächsten Jahren aufrecht zu erhalten, mitzufinanzieren. Über eben diese Maßnahmen informierte nun Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler in der jüngsten Sitzung des Schulverbandes.

Nicht weiter überraschend: Es ist vor allem das Dach, das der Mittelschule Probleme bereitet. Die Statik des Gebäudes war bisher bis zum laufenden Schuljahr freigegeben. Bei einem Ortstermin Anfang Mai hatte der Fachmann die Freigabe für das nächste Schuljahr aber erteilt (wir berichteten) – unter der Voraussetzung, dass bestimmte Sofortmaßnahmen durchgeführt werden. „Es ging dabei um einen tragenden Balken am Grundschulgebäude hin zur Schulstraße“, informierte Schulverbandsvorsitzender Reinthaler seine anwesenden Bürgermeisterkollegen Konrad Linner aus Amerang und Paul Dirnecker aus Schonstett. Eine Stützung des Balkens sei erforderlich geworden. Die Rechnung sei inzwischen ebenfalls eingetroffen und belaufe sich auf 856,85 Euro.

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Neben dieser Maßnahme habe der Fachmann aber noch eine Nachrüstung von funkvernetzten Raubmelden im Dachstuhlbereich empfohlen. Bisher seien dort noch keine Melder angebracht, erklärte Reinthaler, diese befinden sich erst im Obergeschoss des Gebäudes „Inzwischen ist es so, dass dort oben wenig Isolierung vorhanden ist und im Sommer wird es dort sehr heiß.“ Die Nachrüstung, die mit Kosten von etwa 2.000 Euro einhergehen wird, beschlossen die Schulverbandsmitglieder und ohne Diskussion. Außerdem wurde einstimmig beschlossen, eine Überprüfung der Statik von nun an jährlich vornehmen zu lassen. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 1000 Euro.

Neben dem Dach bereiten aber auch die Sanitäranlagen Probleme. „Es geht um 24 Toiletten, diese müssen ausgetauscht werden“, erläuterte Reinthaler. Der Druck für eine richtige Spülung könne nicht mehr aufgebaut werden. „Wir haben ein Angebot für 4.000 Euro, da ist aber die Montage noch nicht berücksichtigt.“ Auch diese Maßnahme wurde einstimmig zugestimmt. „Es ist ja Gebäudeerhalt“, erklärte Linner.

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