Schon beim Anstich war die Halle voll mit Gratulanten

Bieranstich mit Bürgermeister Rupert Oberhuber, Schützenmeister Hans Fischer und Gastgeber Karl Raab (von links).
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Bieranstich mit Bürgermeister Rupert Oberhuber, Schützenmeister Hans Fischer und Gastgeber Karl Raab (von links).

Zwei Schläge brauchte der Eiselfinger Bürgermeister Rupert Oberhuber beim Bieranstich und der kostbare Gerstensaft floss ohne unerwünschte Fontänen in die bereitstehenden Masskrüge und die Jubiläumsfeier der Schützen konnte beginnen.

Eiselfing - Als Schirmherr des Gründungsfestes anlässlich des 130-jährigen Bestehens der Eiselfinger Schützengesellschaft wünschte der Bürgermeister den gastgebenden Vereinsmitgliedern sowie den zu erwartenden zahlreichen Nachbarvereinen und Abordnungen aus dem ganzen Schützengau Wasserburg-Haag, der in Eiselfing gleichzeitig seinen Jahrtag hat, ein gutes Gelingen der Festlichkeiten gemäß dem Vereinsnamen "in Geselligkeit und Gemütlichkeit".

Zuvor hatte der erste Schützenmeister und Festleiter Hans Fischer alle Veranstalter und Gäste in der Raab-Halle Hafenham willkommen geheißen, die schon am ersten Abend der Festwoche bis zum letzten Platz gefüllt war. Für den morgigen Festsonntag haben mehr als 70 Vereine und eine Vielzahl von Fahnenabordnungen ihre Teilnahme zugesagt, kündigte der Schützenmeister an. So viele kommen auch, weil das Gründungsjubiläum in Verbindung mit dem Gaujahrtag des Schützengaues Wasserburg-Haag in Eiselfing gefeiert wird.

Festlich umrahmte an diesem ersten Festabend die Musikkapelle Vogtareuth den Bieranstich, und immer wieder erklang zu den hocherhobenen Masskrügen und passend zum Vereinsnamen das Trinklied: "Ein Prosit der Gemütlichkeit". Geübt war der Bürgermeister nicht nur beim Bieranstich mit der Lederschürze, sondern auch mit dem Dirigentenstab, mit dem er den Vogtareuther Musikanten den Takt angab und alle Gäste zum kräftigen Mitsingen animierte. "De Laddshosen & der Gwaxe" nahmen dann in ihrem "Musikkabarett auf boarisch" so manche "Gschichtn ausm boarischn Lem, moi lustig, moi nachdenklich" aufs Korn. mpa

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