Schluss mit der Zettelwirtschaft

Griesstätt: Schnelle Infos für die Eltern über die Kindergarten-App

Das Personal im Kindergarten Griesstätt kommuniziert auch per App mit den Familien.
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Das Personal im Kindergarten Griesstätt kommuniziert auch per App mit den Familien.
  • vonKarheinz Rieger
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Vielen Eltern dürfte das bekannt sein: Zettel und Mitteilungen aus der Kita gehen verloren, kommen gar nicht erst zu Hause an oder entweder Papa oder Mama wissen Bescheid, aber nicht beide. In Griesstätt ist damit jetzt Schluss: Eine Kindergarten-App verteilt alle wichtigen Infos mit einem Klick.

Griesstätt – Seit einem Monat gibt es im Kindergarten die Möglichkeit, Mitteilungen und Nachrichten zwischen Eltern und Betreuungspersonal schnell und papierlos auszutauschen. Eine App hilft dabei – im Krankheitsfall reicht mit deren Unterstützung bereits eine kurze Abwesenheitsmeldung. Das von der Gemeinde für Eltern kostenlos zur Verfügung gestellte Angebot werde gut genutzt. Bereits 127 Registrierungen bei 160 Kindern innerhalb der ersten Wochen meldet Geschäftsleiter Thomas Mader. Er hatte die Idee, ein solches Angebot zu unterbreiten und damit unter anderem auch die Kosten für Papier und Druckerpatronen zu reduzieren. Die neue App, die jetzt auch der Grundschule zur Verfügung steht, koste die Gemeinde 63 Euro monatlich.

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2014 entstand die digitale „Aufräum-Idee“ des Programmierers und Gründers der Kita-Info-App, Peter Horner, alle Infos aus Kita und Schule, Nachrichten, Termine und was sonst so wichtig ist, einfach über eine App weiterzugeben. Dabei werde die Europäischen Datenschutz-Grundverordnung eingehalten und keine Datensammlung betrieben, betont die Gemeinde. Nicht einmal die Telefonnummer sei, wie zum Beispiel bei WhatsApp-Gruppen, für andere Eltern sichtbar.

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Karin Gilg, Leiterin des Kindergartens, freut sich über die Erleichterung durch die datenschutzkonformen Kommunikation mit den Eltern, vor allem jetzt zu Zeiten von Corona. Früher habe sie 150 Elternbriefe ausdrucken müssen, heute seien diese mit einem Klick verschickt, erklärt sie. Wünschenswert wäre ihrer Ansicht nach eine noch größere Anzahl an Nutzern. In jedem Falle sei aber sichergestellt, dass auch ohne App auf dem Smartphone alle Informationen rund um den Kindergarten die Eltern weiterhin erreichen würden.

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Griesstätts Bürgermeister Robert Aßmus äußert sich sehr zufrieden über die bisherigen positiven Rückmeldungen und die beschleunigte Kommunikationsmöglichkeit – auch bei eventuell festgestellten Corona-Fällen. Er hofft nun auf schnelle Verbreitung und eine intensive Nutzung der App durch Kindergarten, Grundschule und das für den Schülertransport zuständige Busunternehmen, das zwischenzeitlich auch mit eingebunden wurde.

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