Schneidermeisterin näht zwischen 800 und 900 Masken und spendet Verkaufserlös

Lucia Stolz (links) übergibt 750 Euro, die sie mit dem Nähen der Masken eingenommen hat, an NBH-Einsatzleiterin Patricia Brambring.
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Lucia Stolz (links) übergibt 750 Euro, die sie mit dem Nähen der Masken eingenommen hat, an NBH-Einsatzleiterin Patricia Brambring.

Lucia Stolz hat während des corona-bedingten Lockdowns Schutzmasken hergestellt und gegen eine Spende zugunsten der Nachbarschaftshilfe (NBH) in der Druckerei Nußrainer in Isen verkauft.

Isen –Als die Maskenpflicht Ende April eingeführt wurde, und es schwierig war, sich den vorgeschriebenen Mund- und Nasenschutz zu besorgen, versorgte Stolz zunächst ihre Familie. Später fragte die Grund- und Mittelschule bei ihr an, die ihre Schüler mit Masken ausstatten wollten.

Für die rund 800 bis 900 Masken, die sie insgesamt genäht hat, saß Stolz zwischen rund 50 und 70 Stunden an der Nähmaschine. Je nach Art der Maske fabrizierte sie zehn bis 15 Stück pro Stunde. Da es schwierig war, an das begehrte Gummiband zu kommen, arbeitete sie ihre flachen Masken aus Bettwäsche mit Bändern zum Binden. „Ich habe die Masken für fünf Euro angeboten, die allermeisten Käufer haben aber mehr gegeben“, freut sich die fleißige Schneidermeisterin.

NBH-Einsatzleiterin Patricia Brambring ist froh über den gespendeten Betrag. Während der Pandemie seien viele Spenden weggebrochen, sagt sie. „Wir brauchen aber das Geld, um hilfsbedürftige Menschen im Pfarrverband zu unterstützen.“

Die Masken von Lucia Stolz sind auch weiterhin in der Druckerei, bei Foto Böld und bei ihr zu Hause gegen einen Spende erhältlich. ane

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