Schnaitseer Weitsee bekommt neue Einstiegshilfe für Menschen mit Behinderung

Vor elf Jahren wurde die hölzerne Einstiegshilfe für Badegäste mit Behinderung am Weitsee errichtet. Jetzt wird sie durch eine Konstruktion aus Metall ersetzt, die noch länger halten soll.
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Vor elf Jahren wurde die hölzerne Einstiegshilfe für Badegäste mit Behinderung am Weitsee errichtet. Jetzt wird sie durch eine Konstruktion aus Metall ersetzt, die noch länger halten soll.
  • vonJosef Unterforsthuber
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Badegäste mit Behinderung bekommen am Schnaitseer Weitsee eine neue Einstiegshilfe. Damit sie diese gut erreichen können mit Rollstuhl oder Rollator, wird der Weg zum Ufer neu befestigt. Der Bauausschuss machte sich vor Ort ein Bild.

Schnaitsee – Mit einem Ortstermin am Weitsee startete der Bauausschuss in die neuen Amtsperiode. Anlass war die geplante Installation des neuen Einstieges aus Metall für Badegäste mit Behinderung. Doch Bürgermeister Thomas Schmidinger (CSU) äußerte sich auch zur Diskussion um die Corona-Regelung am Badesee.

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Schmidinger erläuterte noch einmal die Voraussetzungen für den Badebetrieb in Corona-Zeiten und erinnerte diesbezüglich auch an die Berichterstattung in der Wasserburger Zeitung. Allerdings würden in den Sozialen Netzwerken manche Bürger polemisch Kritik an den Entscheidungen äußern. „Der Bürgermeister habe kein Rückgrat“, zitierte Schmidinger einen Vorwurf und stellte klar: „Wenn diese Leute den Bericht in den OVB-Heimatzeitungen durchgelesen hätten, dann hätten sie erfahren, dass für die Badewilligen alles gut geregelt ist.“ Wegen der gesetzlichen Bestimmungen hätte ein regulärer Betrieb nur Schwierigkeiten gebracht hätte, so Schmidinger. „Jetzt handelt jeder Gast auf eigene Gefahr. Die Stege, die Umkleiden und die Sportplätze sind gesperrt. Wer sie nutzt, macht das auf eigene Verantwortung.“

E-Bike-Ladestation kommt

Zentraler Tagesordnungspunkt war die Installation des neuen Einstieges aus Metall für Badegäste mit Behinderung. Damit Badegäste mit Rollstuhl oder Rollator den Einstieg gut erreichen können, wird der Weg zum Ufer neu befestigt. Einige Varianten wurden besprochen, ein Beschluss wurde nicht gefasst.

Weiteres Thema war die Installation einer E-Bike-Ladestation und der Kauf hochwertiger Radständer über das Leader-Förderprogramm zur Radinfrastruktur. Die Förderung beträgt 75 Prozent.

Marode Stellen am Ufer

Bei dem Treffen am Seeufer wies Rosina Maron (Umweltinitiative) auf einige marode Stellen hin. Diese seien besonders an der offenen Umkleidekabine auf der Liegewiese und an den Brettern vor den Kabinen zu finden. Den Vorwurf, dass zu wenig gemäht werde, wollte der Bürgermeister nicht stehen lassen. „Es wird oft genug gemäht, mindestens alle 14 Tage.

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Und an nassen Stellen – wie jetzt bei Hochwasser – kann manchmal nicht gemäht werden. Und die anderen Unzulänglichkeiten wird der Bauhof nach und nach abarbeiten“, sagte er. Zudem informierte Schmidinger die Ausschussmitglieder kurz über die Regularien. So können alle Ratsmitglieder an den Sitzungen teilnehmen, haben aber weder Rede- noch Stimmrecht. Heuer finden noch Sitzungen am 5. August, am 14. Oktober und am 9. Dezember statt.

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