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Rückblick auf ein Jahr Amtszeit

Das ist seit der Kommunalwahl 2020 in Schnaitsee passiert: Weniger Wasserverbrauch und mehr Kindergartenplätze

Seit einem Jahr mit ihrer Umweltinitiative (UI) im Schnaitseer Gemeinderat: Die Vorsitzende Maria Dirnaichner (links) und Rosina Maron.
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Seit einem Jahr mit ihrer Umweltinitiative (UI) im Schnaitseer Gemeinderat: Die Vorsitzende Maria Dirnaichner (links) und Rosina Maron.

Fast auf den Tag genau liegt die erste Gemeinderatssitzung seit der Kommunalwahl 2020 in Schnaitsee zurück. Maria Dirnaichner, Vorsitzende der Umweltinitiative Schnaitsee (UI), nimmt dies zum Anlass, einen kurzen Überblick über das zurückliegende Jahr zu geben.

Schnaitsee – Der Wasserverbrauch, die Erweiterung des Kindergartens und die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen bei geringer Flächenversiegelung waren einige ihrer Anliegen.

„Unser Trinkwasser ist bislang von guter Qualität und deshalb hatten wir einen Antrag zur Überprüfung der Entnahmemenge des Grundwassers gestellt. Hier wurde wir sehr umfangreich über die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten und die aktuelle Situation informiert. Es ist uns gelungen, dass künftig bei allen Baugebieten Regenwasserzisternen vorgeschrieben werden. Damit ist ein wichtiger Schritt zum Wassersparen und zur Abpufferung bei Starkregengüssen erreicht worden. Auf diesem Gebiet werden wir auf jeden Fall die nach wie vor viel zu hohen Wasserverbräuche auch weiterhin hinterfragen“, erläutert Dirnaichner.

Für die notwendige Erweiterung des Kindergartens habe die UI den Vorschlag gemacht, statt eines Neubaus, bereits vorhandene Gebäude umzunutzen. Nach erfolgreicher Suche entschied der Gemeinderat, die Waldhauser Schule in ein „Kinderhaus“ umzubauen.

Als ein weiteres Projekt steht das Probenhaus für den Musikverein an. „Auch hier könnten wir uns eine Lösung in einem bestehenden Gebäude vorstellen“, beschreibt Dirnaichner.

Förderung durch Zweckverband

Im Wahlprogramm habe die UI auf die Förderung durch den Zweckverband „Heimat.Chiemgau“ hingewiesen, erinnerte Dirnaichner weiter. „Zwei „Zehn-Parteien-Häuser“ und zwei Doppelhäuser im neuen Baugebiet „Schnaitsee-Ost 2.0“ zeigen einen unbedingt notwendigen Weg auf für die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen bei geringer Flächenversiegelung“, betont sie weiter.

Energiearme Baustoffe einsetzen

Im Januar habe die UI im Gemeinderat appelliert, sich künftig für energiearme Baustoffe und für die Verringerung der Lichtverschmutzung einzusetzen.

Der jüngste Antrag habe sich noch einmal mit der Nutzung der Sonnenenergie bei Neubauten befasst. Die Forderung der UI laute: Erhöhung der zulässigen Dachneigung bis 34 Grad, um vor allem die thermische Energie besser nutzen zu können. „Das aktuelle Urteil des BVG erscheint uns in diesem Zusammenhang wichtig und hoffen damit unserer Forderung Nachdruck verleihen zu können“, führt die Vorsitzende aus.

Und auch künftig will ihre Initiative aktiv sein. „In einem unserer nächsten Anträge wollen wir auf die Bedeutung des Bodenschutzes und der Artenvielfalt eingehen. In diesem Zusammenhang wollen wir erreichen, dass auf kommunalen Flächen keine Pestizide mehr eingesetzt werden und zudem soll die ökologische und regionale Landwirtschaft durch vermehrte Nachfrage gefördert werden“, kündigt Maria Dinaichner an. (re)

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