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Nachruf

Trauer um Therese Lochner in Schnaitsee

Therese Lochner
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Therese Lochner

Schnaitsee – Nach längerer schwerer Krankheit starb im Alter von 85 Jahren Therese Lochner, Oberhauser-Altbäuerin von Pfeisenham.

Pfarrer Mario Friedl zelebrierte den Seelengottesdienst. Eine Abordnung der Musikkapelle Obing gestaltete den Gottesdienst mit der Schubert-Messe. Anschließend wurde die Urne auf dem Kirchenfriedhof bestattet.

Therese Lochner, geborene Froitzhuber, erblickte 1937 in Mühlberg bei Alteiselfing das Licht der Welt und wuchs dort mit sieben Geschwistern auf. Schon früh musste sie auf dem elterlichen Hof die Geschwister miterziehen. Durch die harte Arbeit entwickelte sich bei ihr ein Rückenleiden, das im Kinderkrankenhaus in Aschau behandelt wurde. An diese Zeit erinnerte sich die Verstorbene gerne.

Später besuchte sie die Hauswirtschaftsschule und die Winterschule. 1961 heiratete sie Peter Lochner und kam so auf den Oberhauser-Hof in Pfeisenham. Sie schenkte vier Kindern das Leben.

Die Arbeit auf dem Hof bestimmte bis in den Ruhestand ihr Leben. Erschwert wurde dies durch den Tod ihres Mannes 1992. Trotzdem verlor sie nicht ihren Lebensmut und meisterte die Arbeit gerne mit einem lustigen, oft sarkastischen Spruch auf den Lippen.

Besonders am Herzen lagen ihr die vier Enkelkinder. Soweit es die Arbeit zuließ, besuchte sie gern die Berge, machte Ausflüge und kümmerte sich um den Garten. Der Kirchenbesuch war ihr immer wichtig. Nach den gesundheitlichen Einschränkungen verfolgte sie den Gottesdienst im Fernsehen.

Mit 55 Jahren erlitt sie einen Schlaganfall, später eine Krebserkrankung, die nach Überwindung elf Jahre später erneut ausbrach.

rih

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