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Schnaitsee: Trauer um Franz Köhldorfner aus Kratzbichl

Nach langer schwerer Krankheit verstarb im 70. Lebensjahr Franz Köhldorfner von Kratzbichl, Gemeinde Schnaitsee. Auf dem Erweiterungsteil des Schnaitseer Kirchenfriedhofs wurde er zur letzten Ruhe gebettet

Schnaitsee – Nach langer schwerer Krankheit verstarb im 70. Lebensjahr Franz Köhldorfner von Kratzbichl, Gemeinde Schnaitsee. Auf dem Erweiterungsteil des Schnaitseer Kirchenfriedhofs wurde er zur letzten Ruhe gebettet.

Franz Köhldorfner wurde 1951 geboren. Zusammen mit sechs Geschwistern wuchs er auf dem Ansigler-Anwesen in Stangern auf. Nach dem Schulbesuch in Schnaitsee besuchte er wegen einer Hörschwäche die Gehörlosenschule in München.

Franz Köhldorfner war sehr im Gemeindeleben engagiert

Bei seinem Bruder Michael erlernte er als dessen erster Lehrling das Zimmerer-Handwerk, das er gerne ausübte. 1978 schloss er mit Elisabeth Liebhart den Bund der Ehe und kam so auf das Liebhart-Anwesen in Kratzbichl. Zwei Kinder waren dem Paar geschenkt.

Als stets fröhlicher Mensch bereicherte Franz Köhldorfner auch das Dorfleben von Schnaitsee als Mitglied von Feuerwehr, Schützenverein, Burschenverein, Männer- sowie Trachtenverein. Besonders im Trachtenverein engagierte er sich besonders. Er war tätig als Fahnenträger, Schuhplattler und Goaßlschnalzer. Mit seiner „Steirischen Ziach“ begleitete er über viele Jahre die Vorführungen, besonders auch der Trachtenkinder.

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1995 erkrankte er schwer an einem Nierenleiden. Erleichterung brachte eine Spenderniere, für deren Erhalt er aus Dankbarkeit ein Feldkreuz in Kratzbichl stiftete. Die vielen Nebenwirkungen machten aber Beinamputationen notwendig. Franz Köhldorfner verlor den Lebensmut nicht und begleitete mit seiner Ziach das Leben zuhause oder auf Musikantentreffen.

Schwer fiel ihm sein letzter Krankenhaus-Aufenthalt, der durch die derzeitigen Beschränkungen erschwert wurde. Am Karfreitag konnte er noch seinen Namenstag feiern, auf den er immer sehr viel Wert legte. Am Karsamstag verstarb er dann.

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