Nachruf

Schnaitsee – Nach einer langwierigen Krankheit verstarb Wilhelm Lang aus Rabeneck (Pfarrei Waldhausen) im Alter von 88 Jahren.

Diakon Konrad Maier zelebrierte die kirchliche Beisetzung auf dem Waldhauser Friedhof.

Wilhelm Lang wurde 1932 in Weschakun im Sudetenland geboren und wuchs dort mit fünf Geschwistern auf. Nach der Vertreibung kam der 14-jährige Wilhelm zu einem Bauern in der Oberpfalz als Arbeiter. 1946 zog er zu seinen Eltern nach Holzhausen, Gemeinde Kienberg. Dort arbeitete er in der Landwirtschaft. Als der Bauer 1952 plötzlich verstarb, führte er den Hof bis 1968 weiter. Dort lernte er auch seine Ehefrau Rosi kennen, die er 1955 heiratete. Dem Paar wurden vier Kinder geschenkt.

1956 kauften sie das Anwesen in Rabeneck. 1968 zog die Familie dort ein. Als Nebenerwerbslandwirt arbeitete er sechs Jahr in der Ziegelei Schrankl in Oed bei Kienberg. Ab 1975 war er bis zum Renteneintritt bei der Firma Linner in Engelsberg tätig. Viel Freude bereiteten ihm die vier Enkel und Urenkel Valentin. Wilhelm Lang liebte die Geselligkeit, ob auf dem Fußballplatz oder im Rauchclub Waldhausen. Als hilfsbereiter Mensch war er sehr beliebt. Die schleichende Krankheit schränkte aber seine Unternehmungen mehr und mehr ein. rih

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