Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Dank LEADER-Förderung:

Jetzt sogar mit QR-Code: Kirchen im Pfarrverband Schnaitsee bekommen neue Schilder

Pfarrer Mario Friedl beobachtet das Anbringen der ersten Tafel an der Schnaitseer Pfarrkirche durch Thomas Poschner.
+
Pfarrer Mario Friedl beobachtet das Anbringen der ersten Tafel an der Schnaitseer Pfarrkirche durch Thomas Poschner.
  • VonJosef Unterforsthuber
    schließen

Bedeutende Häuser und Höfe tragen sie bereits, jetzt haben auch die Kirchen im Pfarrverband Schnaitsee Erklärtafeln bekommen. Eine LEADER-Förderung macht es möglich – und viel Bürgerengagement.

Schnaitsee – „Früher war ich eher seltener in Schnaitsee. Aber seit die Gemeinde Mitglied in der Aktionsgruppe „Chiemgauer Seenplatte“ von LEADER ist, bin ich da schon fast dahoam“ sagte Vorsitzender Sepp Reithmeier, der auch Bürgermeister in Pittenhart ist. Vor dem ehrwürdigen Portal der Schnaitseer Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ hob er das große Bürgerengagement in Schnaitsee hervor.

Lob an den Heimatverein

Damit lobte er in diesem Fall den Heimatverein, der das Anbringen von Infotafeln an den zwölf Kirchen im Pfarrverband Schnaitsee vorangetrieben hatte. So konnten jetzt die Tafeln an die Kirchenpfleger der drei beteiligten Pfarreien übergeben werden.

In den nächsten Tagen werden sie alle nach und nach montiert und dann können an den drei Kirchen Maria Himmelfahrt, St. Anna und St. Elisabeth in Schnaitsee, an St. Nikolaus in Berg, an St. Johannes Baptist in Tötzham, an St. Leonhard in St. Leonhard, an St. Peter in Kirchloibersdorf, an St. Ulrich in Stadlern, an St. Paulus Bekehrung in Titlmoos, an St. Magdalena in Kirchstätt, an der Filialkirche Kreuz Erhöhung in Harpfing und an St. Martin in Waldhausen von Besuchern alle Infos rund um das jeweilige Gotteshaus erfahren. Für weitergehende Informationen sorgt auch ein angebrachter QR-Code.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

Der Vorsitzende des Heimatvereins Dr. Arnold Böhm sagte, dass die Idee für die Kirchentafeln von den bereits installierten Haus- und Hoftafeln ausgegangen ist. „Diese Idee stieß sofort auf großes Interesse und unsere Mitstreiter in der Vereinsführung machten sich sofort an die Umsetzung. Mit LEADER fanden wir einen Unterstützer. Somit war auch die Finanzierung gesichert.“ Er hob Richard Hellmeier hervor, der die Hauptarbeit im Verein getragen hatte.

Neun der insgesamt zwölf Kirchentafeln für den Pfarrverband Schnaitsee präsentieren auf diesem Foto Bürgermeister Thomas Schmidinger (von links), Richard Hellmeier (Heimatverein), die drei Kirchenpfleger Peter Gäßl (St. Leonhard), Franz Schachner (Waldhausen), Elisabeth Heiß (Schnaitsee), Dr. Arnold Böhm (Heimatverein) Pfarrer Mario Friedl, Sepp Reithmeier (LEADER) und Ortsheimatpfleger Reinhold Schubeck.

Hellmeier blickte auf die ersten Momente nach der Ideenfindung zurück. „Bereits über 170 Info-Schilder zieren in der Gemeinde unsere Höfe und Häuser. Warum sollten dann auch nicht die herausragenden Gebäude, nämlich unsere Kirchen auch solche Hinweisschilder bekommen.“ Dazu wurden prägnante Daten gesammelt, die für die einzelnen Kirchen mit entscheidend sind.

Perfektes Bürgerengagement

„Damit die Taferl auch etwas hermachen, haben wir uns entschlossen diese in Emaille zu gestalten.“ Hellmeier freute es, dass mit LEADER ein idealer Partner gefunden wurde. „Dieses Vorhaben passte perfekt zur Projektgruppe „Bürger Engagement II“. Damit konnten wir unsere Idee verwirklichen. Und dank LEADER belasten die Kosten weder die Pfarreien, noch die Gemeinde oder den Heimatverein.“ Thomas Poschner brachte die erste Tafel an der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ an. Beim Test des QR-Codes zeigte es sich, dass alle wichtigen Daten der Kirche sofort zu erhalten waren.

Mehr zum Thema

Kommentare