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NEUBAUPLÄNE

Kinderhaus Waldhausen nimmt Formen an

Der Treppenhausturm (Ansichten aus Ost und Süd) gefiel den meisten Ratsmitgliedern nicht gut. Der neue Balkon auf der Südseite gefiel umso mehr.
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Der Treppenhausturm (Ansichten aus Ost und Süd) gefiel den meisten Ratsmitgliedern nicht gut. Der neue Balkon auf der Südseite gefiel umso mehr.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Bei der Sondersitzung des Schnaitseer Gemeinderats stellte Michael Mayer vom Planungsbüro Strasser den Vorentwurf des neuen Kinderhauses in Waldhausen vor. Die Resonanz war positiv, doch es gibt einen Kritikpunkt.

Schnaitsee – Zusammen mit der AWO-Kindergartenleitung und dem Büro Schmidhuber, das für Elektro und Heizung zuständig ist, wurde dieser erste Entwurf erarbeitet. Insgesamt stehen derzeit Kosten von rund 2,5 Millionen Euro im Raum.

Fertigstellung bis 2022/2023 geplant

Bereits Mitte November könnte laut der Vorstellung Baubeginn sein. Zum Kindergartenjahr 22/23 ist die Fertigstellung geplant.

Nach Angaben von Mayer wäre der erste Stock für den Kindergarten eingeplant, das Erdgeschoss ist für Krippe und Garten und das Untergeschoss ausschließlich für die Krippe gedacht. Dabei sind die unteren zwei Stockwerke barrierefrei geplant. „Wir haben dabei versucht, so wenig Eingriffe wie möglich in das bestehende Gebäude zumachen“ so Mayer.

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Die größte Änderung in der Fassade werden die Balkone auf der Südseite, verbunden mit der notwendigen Treppenhauseinhausung, als erster Rettungsweg werden. Hier wies die Animation der Planung einen etwas klobigen Turm auf der Südostseite aus. Dieser erregte auch das Missfallen vieler Ratsmitglieder.

Ob nun Fritz Graßl (offene Liste, CSU), Anita Meisl (offene Liste, CSU) oder Franz Rieperdinger (Überparteiliche Wählergemeinschaft) – alle wollen eine eventuell mögliche Alternativplanung dazu haben. Lediglich Marcus Scherr (Überparteiliche Wählergemeinschaft) betrachtete das Treppenhaus als Bereicherung. Rosi Maron (Umweltinitiative) möchte dafür eine Eingrünung. Ansonsten begrüßten die Ratsmitglieder den Entwurf, besonders auch für die Innenräume.

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Da die Heizung, die Sanitär- und Elektroinstallation aus den 60er Jahren stammt, muss diese vollständig erneuert werden. Planer Manfred Schmidhauber stellte hierzu die Varianten Pellets- und Hackschnitzelheizung vor. Ratsmitglied Josef Oberleitner (CSU, offene Liste) favorisiert eine Hackschnitzelheizung, da dadurch die Wertschöpfung in der Gemeinde bleiben önne.

Laut Schmidhuber entstehen bei dieser Form Mehrkosten von rund 70 000 Euro. Nach einigem Hin und Her wurde die Entscheidung einstimmig zurückgestellt. „Bis zur nächsten Sitzung wollen wir noch mal Machbarkeiten und Kosten eruieren. Dann muss die Entscheidung fallen“ so Bürgermeister Thomas Schmidinger (CSU).

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Plätze offiziell anerkannt

Um die Erweiterung überhaupt möglich zu machen, musste die Bedarfsanerkennung der Betreuungsplätze genehmigt werden. Der Rat genehmigte 48 Krippenplätze, 140 Kindergartenplätze für Schnaitsee und Waldhausen, sowie 30 Hortplätze. Somit wurden insgesamt 228 Betreuungsplätze anerkannt.

„Diese Bedarfsermittlung und Anerkennung ist elementar wichtig für den Erhalt von Fördermittel“ so Schmidinger im Gemeinderat.

Gebühren erhöhen sich um 10 Prozent

Bürgermeister Thomas Schmidinger stellte im Gemeinderat Schnaitsee auch die Jahresrechnungen der Kindertagesstätten für das Jahr 2020 vor. Der Katholische Kindergarten mit durchschnittlich 90 Kindern hatte ein Defizit von gut 31.000 Euro. Die Krippe mit 19 Kindern schloss mit einem Überschuss von gut 40 000 Euro ab. Dafür hatte der Hort mit durchschnittlich 33 Kindern ein Defizit von gut 50.000 Euro, so Schmidinger. Das gesamte Defizit von rund 41.000 Euro wurde an den Träger Katholischer Kita-Verbund Obing überwiesen.

Geschwisterermäßigung fällt in Teilbereichen

Zusätzlich gab Schmidinger die beschlossenen neuen Buchungsgebühren bekannt. Diese erhöhe sich jeweils um etwa zehn Prozent. Zudem entfallen bei Krippe und Kindergarten die Geschwisterermäßigungen. Lediglich im Hort bleibe diese bestehen.

Auch Tagespflege möglich

Eine neue Tagespflegestelle bietet ab Juli Sabine Finkensieper in Oeden an. Sie hat den Qualifizierungskurs für Tagespflege beim Landratsamt Rosenheim erfolgreich absolviert. Finkensieper arbeitet nach den rechtlichen Grundlagen des Kinderbildungsgesetzes. Damit kann die Tagesstätte analog einer Kinderkrippe gefördert werden.

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