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AUS DEM SCHULVERBAND

Schnaitsee kauft das Schulhaus Waldhausen

Die Schule Waldhausen wurde vom Schulverband Schnaitsee zur Errichtung eines Kinderhauses an die Gemeinde Schnaitsee verkauft.
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Die Schule Waldhausen wurde vom Schulverband Schnaitsee zur Errichtung eines Kinderhauses an die Gemeinde Schnaitsee verkauft.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Kinderlachen wird hier auch in Zukunft ertönen: Aus dem Schulhaus Waldhausen wird ein Kinderhaus mit Krippe und Kindergartengruppen. Die Weichen sind jetzt gestellt.

Schnaitsee – In nichtöffentlicher Sitzung hat der Schulverband Schnaitsee beschlossen, dass das Schulgebäude Waldhausen mit Turnhalle und Außenflächen zu einem Preis von 2,063 Millionen Euro an die Gemeinde Schnaitsee verkauft wird. Unmittelbar nach der Entscheidung wurde dieser Beschluss öffentlich verkündet.

Damit kann die Gemeinde Schnaitsee in das Schulhaus Waldhausen das geplante Kinderhaus mit Krippe und mehreren Kindergartengruppen einbauen. Die Grundschulklassen aus Waldhausen werden in das Schulhaus Schnaitsee integriert. Durch bauliche Maßnahmen und Umnutzung verschiedener Räumlichkeiten, stehen die benötigten Klassenzimmer im Schulgebäude Schnaitsee dafür zur Verfügung.

Digitalisierung schreitet voran

Von der derzeitigen digitalen Modernisierung des Schnaitseer Schulhauses profitieren somit alle Schüler der Grund- und Mittelschule Schnaitsee. Damit liegen optimale Lernbedingungen für die Schüler vor, freute sich der Verband in seiner Sitzung.

Arbeiten so gut wie abgeschlossen

Dazu passte auch der Punkt „Digitalisierung in der Schnaitseer Schule“. Geschäftsleiter Thomas Perreiter gab dazu einen umfassenden Sachstandbericht: Die Firma Schlecht & Kaiser war mit dem Aufbau eines LAN-Netzwerkes für das komplette Schulgebäude mit Turnhalle mit einer Auftragssumme von 82 106 Euro beauftragt worden. Für diese Maßnahme wurde im Haushalt 2021 ein Betrag von 140.000 Euro eingeplant. Die Arbeiten in den Klassenzimmern seien so gut wie abgeschlossen, so Perreiter. Die Arbeiten in den Fachräumen und in der Schulverwaltung seien noch durchzuführen.

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Die Klimatisierung des neuen Serverraumes wurde für 7187 Euro an die Firma Weisky aus Trostberg vergeben. Die Maßnahme konnte mit einem Aufwand von 4360 Euro wesentlich günstiger abgerechnet werden, berichtete der Geschäftsleiter. Die Arbeiten seien zwischenzeitlich durch abzuklärende Brandschutzfragen in ihrer Durchführung gehemmt worden, da der Dachraum über der Aula direkt mit dem Dachraum der Klassenzimmer verbunden sei.

Um den Auflagen des Brandschutzes gerecht zu werden, wurde die Firma CR-Trockenbau aus Eiselfing beauftragt, eine fehlende Trennwand im Dachgeschoss für 3836 Euro zu errichten. Durch die neue Brandschutzwand konnten einige Brandschutzkanäle bei der Verkabelung entfallen. Im Gegenzug konnten die Klassenzimmer mit mehr Anschlussmöglichkeiten ausgestattet werden, hieß es im Bericht von Perreiter. „Die Digitalisierung des Schulhauses wird mit einem Betrag von 94.320 Euro vom Freistaat gefördert“, betonte er.

Zudem gab Perreiter Hinweise zu weiteren Beschaffungen über zwölf Lehrerdienstgeräte, über 24 IPads mit Schutzhüllen und Ladekoffer und einem mobilen Router. Über das Förderprogramm Digitalbudget sollen in den nächsten Tagen weitere 30 IPads beschafft werden.

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Da die derzeitige Ausstattung der EDV-Räume nicht mehr den Anforderungen entspreche, werde der EDV-Raum 1 um zehn weitere Plätze auf 25 erweitert, um auch größere Klassen unterrichten zu können. Geplant ist vor Beginn des nächsten Schuljahres die Erneuerung der EDV auf aktuellere Bildschirme und eventuell Micro-PC, hieß es weiter.

Beitritt zur „Chiemgau GmbH“

Zudem beschloss das Gremium, dass neue Leinwände, Beamer und Lautsprecher in der Grundschule installiert werden.

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Da die Anforderungen an das Personal im öffentlichen Dienst stetig ansteigen, beschloss der Schulverband den Beitritt zur Dienstleistungsfirma „Chiemgau GmbH“. Dazu hat jede Gemeinde einen Geschäftsanteil von 1.000 Euro zu zeichnen. Für Verbände kostet ein Anteil 500 Euro.

Bürgermeister Sepp Huber aus Babensham bezeichnete diese Gesellschaft als „eine sehr gute Geschichte“. Der Schnaitseer Bürgermeister Thomas Schmidinger ergänzte: „Wir kaufen uns damit absolute Kompetenz ein.“

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